Fotoausstellung „Ganz unvollkommen“ in Soest

April 4, 2009

Vom 22.04. bis zum 10.05.2009 zeigt die Behinderten-Arbeitsgemeinschaft Kreis Soest in der Ausstellung „Ganz unvollkommenBilder des Fotografen Rasso Bruckert. Die Ausstellung findet im Bürgerzentrum „Alter Schlachthof“ statt.

„Wir wollen die Öffentlichkeit für das Thema Behinderte und Sexualität sensibilisieren“, erläutert BAKS-Vorstandsmitglied Siegfried Dobel, Leiter des Walpurgis-Heims, die Zielsetzung. „Darüber hinaus ist es ein Thema, das alle angeht“, ergänzt BKS-Vorsitzende Brigitte Piepenbreier, „denn es geht letztlich darum, sich anzunehmen wie man ist.“ Die Bilder sollen unter anderem zur Auseinandersetzung mit dem dehnbaren Begriff „Schönheit“ anregen. Es gilt, „Schönheit“ für sich neu zu definieren, ihn für sich bewusst und individuell zu gestalten. (Soester Anzeiger)

Im Rahmenprogramm zur Ausstellung läuft der Film „Behinderte Liebe“ am 02. Mai  und „Die Heide ruft“ am 09. Mai 2009.


„Die Heide ruft“ beim Normální festival 2008

November 14, 2008

Das Normálnínomalni-festsival festival 2008 in Tschechien zeigt unseren Film „Die Heide ruft“ gleich dreimal:

Am 11. November lief er in Prag im Kino Bio Oko, in Pilsen (Plzen) wird er am 18.November im Buena Vista Club gezeigt und am 30. November läuft er in Brünn (Brno) im Kino Fléda. Der Film wird jeweils mit Simultanübersetzung per Kopfhörer angeboten.

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In der Ankündigung des Normální festivals liest sich das so:

Vábení z luk
(Die Heide ruft / Mirjam Mirwald / 2007 / Německo / 60 min / německá verze, simultánní překlad)
„Nenabízím pohlavní styk ani orální sex, to je hranice, kterou si udržuju a díky níž si nepřipadám jako prostitutka,“ říká v dokumentu o placených sexuálních službách pro lidi s různým typem hendikepu jedna ze „sexuálních průvodkyň“. Na příběhu tří mužů s mentálním hendikepem, kteří uskutečňují cestu za prozkoumáním a uspokojením vlastních sexuálních potřeb, dokument neobyčejně otevřeným způsobem zvažuje roli sexuality při vytváření naší identity a pocitu plnohodnotného života. Tam, kde se jedná o takové hodnoty, není prostor pro moralizování ani úzkoprsé normy. Základním heslem je respekt.

Wir sind gespannt, wie der Film in Prag, Pilsen und Brünn ankommt.



Bester Dokumentarfilm beim Biberacher Independent Filmfestival 2008

November 3, 2008

Ich habe gerade in der Berg-Zeitung gelesen, dass „Die Heide ruft“ den Preis für den besten Dokumentarfilm des Biberacher Independent Festivals 2008 (B.I.F.F.) erhalten hat. Mirjam ist noch unterwegs und wird erst am heutigen Nachmittag zurück nach Berlin kommen und auch erst dann von ihrer Ehrung erfahren. Ich freue mich auf jeden Fall und bin ganz aus dem Häuschen :-) .

Mit Abstand aber am besten hat uns „Die Heide ruft“ von Mirjam Mirwald gefallen. Über das Leben von Menschen mit Beeinträchtigungen zu berichten, ist immer heikel und sorgt für Verunsicherung. Wenn dann noch der Aspekt Sexualität hinzukommt erst recht. Diesem Film gelingt es, mentale Barrieren abzubauen, lässt die Hauptdarsteller als komplette Personen zu Wort kommen und informiert auf diese Weise ausgezeichnet über das Thema. Ein sehr menschlicher Streifen und der Preisträger des B.I.F.F. 2008 für den besten Dokumentarfilm. Der Preis ist mit €1.000 dotiert.

Danke an die Jury und die Organisator_innen des Festivals und ein besonderer Dank natürlich an die Darsteller_innen und Unterstützer_innen unseres Films. Ohne Euch wäre dieser Film nicht möglich geworden.


Es geht voran

Dezember 18, 2007

Besonders gefreut haben wir uns über einen Anruf von Petra Groß aus Kassel. Sie ist Mitarbeiterin von Mensch Zuerst e.V. und arbeitet u.a. als Beraterin für Sexualität. Leider wohnt sie in Kassel und wir wissen nicht, ob wir dort drehen können.

Der Diplom Psychologe Udo Wölkerling von der Beratungsstelle Kinder im Zentrum ( KiZ) stand uns mit Rat und Tat zur Seite.

Wir haben uns mit Nina de Vries getroffen. Sie hat ihre Mitarbeit für unseren Film zugesagt. Wir werden uns ein weiteres Mal im Januar sprechen. Sie kann uns eventuell Kontakte zu Menschen mit Lernschwierigkeiten herstellen, die Erfahrungen mit Sexualbegleitung gemacht haben.

Auch Lothar Sandfort hat uns zugesagt. Im neuen Jahr wollen wir die Einzelheiten klären.

Michael Thelitz von der Beratungsstelle „Liebe, Lust und Frust“ der Lebenshilfe würde sich auch zur Verfügung stellen.

Jetzt fehlen uns also vor allem noch die eigentlichen ExpertInnen: Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Wir freuen uns sehr über die Offenheit und Mithilfe aller oben genannten. Vielen Dank!


Plakate online

Juli 27, 2007

Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen Die Heide ruft – Premiere

Der Ruf der Heide wird immer lauter! Die Filmplakate zur Projektbeschreibung und zur Premiere können hier schon mal angesehen werden. Das mit dem Drucken kommt – aber später.

Die zwei Trailer zum Film sind bei YouTube und GoogleVideo zu sehen.

* Youtube: langer Trailer / kurzer Trailer
* GoogleVideo: langer Trailer / kurzer Trailer

Die Mastertapes sind seit heute beim Überspielen im Rechenzentrum der Humboldt-Universität gelandet. Dann können wir unseren Film hoffentlich ganz problemlos in möglichst vielen Kinos und auf verschiedenen Filmfestivals zeigen.

Nicht vergessen! Premiere ist am 08.September von 12-15 Uhr im Kino Arsenal!


Filmteam startet Schnitt

Mai 10, 2007

Heute haben wir mit dem Schnitt des Filmes begonnen. Vielleicht gibt es ja einzelne Szenen schon mal vorab im Weblog?


Unterschriften für die Bekämpfung von Diskriminierungen

Mai 9, 2007

disgenderbility unterstützt die Unterschriftenaktion One Million for Disability des Europäischen Behindertenforums .

„Meine Unterschrift für eine Europäische Union, in der die Rechte behinderter Menschen durch wirkungsvolle Gesetze geschützt werden, die jegliche Formen von Diskriminierung bekämpfen und die umfassende Einbeziehung von 50 Millionen Bürger mit Behinderungen in die europäische Gesellschaft garantieren.“

Homepage der Unterschriftensammlung

Informationsmaterial in deutscher Sprache


Nina de Vries bietet ein Spendenkonto für Sexualbegleitung

April 17, 2007

Nina de Vries bietet ein Spendenkonto für Sexualbegleitung an, auf das wir hier gerne hinweisen wollen.

Frau in Grün
Spendenkonto Sexualbegleitung


Es kommt öfter vor, dass Sexualbegleitung eine reale Möglichkeit für Menschen ist, um ihre Lebensqualität erheblich zu verbessern. Es kommt auch öfter vor, dass durch fehlende Möglichkeiten für eine sexuelle Assistenz eine gewisse Notlage entsteht.

Manch einer kann die Kosten für diese Unterstützung nicht aufbringen und das heißt, dass ich seit Jahren regelmäßig individuelle Preisen mit meinen Klienten vereinbare. Da ich diese Arbeit hauptberuflich ausübe, gibt es eine Grenze bei meinen Möglichkeiten den Klienten finanziell entgegenzukommen.

Für Klientinnen und Klienten, die nur über geringe finanzielle Mittel verfügen, habe ich ein Spendenkonto eingerichtet, aus dem zukünftig bei Bedarf ein Teil der Kosten entnommen werden soll.

Jeden, der dieses Projekt unterstützen möchte, lade ich herzlich ein, einen Beitrag auf das folgende Konto zu spenden:

  • in Deutschland:

Kontonummer: 278842434

Bankleitzahl: 36010043

Postbank Essen

  • aus dem Ausland:

IBAN: DE60360100430278842434

BIC: PBNKDEFF

Verwendungszweck: Spendenkonto Sexualbegleitung

Auch kleinere Beiträge (z.B. 10 Euro) sind sehr willkommen. Ich garantiere für eine seriöse und transparente Kontoführung.

Vielen Dank!

Nina de Vries


Erste Zusage zur Förderung

März 26, 2007

Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung unterstütz unser Filmprojekt.

Danke für das Vertrauen!


Anträge auf Förderung

März 1, 2007

Da unser Projekt doch kostspieliger wird (durch die Drehorte außerhalb Berlins), als wir gedacht hatten, haben wir Anträge auf Förderung für unser Projekt gestellt. Wir haben bei folgenden Organisationen angefragt:

Abgesagt haben uns bisher:

  • Stiftung Deutsche Klassenlotterie (Der Ausschuss tagt erst im Sommer 2007 und Projekte dürfen nicht vor der Förderung begonnen werden. Wir wurden gefragt, ob wir unser Projekt zu einem späteren Termin durchführen wollten, dann würde unser Antrag auf kulturelle Projektförderung bearbeitet werden. Das geht aber für uns nicht, die Termine stehen schon alle fest.)
  • Stiftung Mitarbeit (Schul- oder Hochschulprojekte werden grundsätzlich nicht gefördert)

Wir sind gespannt, wie es weitergeht!