„Die Heide ruft“ Der Dokumentarfilm als kostenloser Stream und Download

März 1, 2008

Die Heide ruft als Stream - ScreenshotWir hatten es ja bei unserer Premiere im Arsenal angekündigt – jetzt haben wir es auch bewerkstelligt. Der Dokumentarfilm „Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ steht jetzt in voller Länge als Stream und als Download auf unserer Filmseite zur Verfügung.

>>> zur Filmseite <<<

Wir haben mehrere Formate zur Verfügung gestellt um es allen Interessierten möglich zu machen den Film zu sehen und/oder zu verbreiten.

Sollte es mit dem Stream und dem Download nicht recht klappen, senden wir gerne eine oder mehrere DVD’s gegen eine Spende für die entstandenen Unkosten (Porto, Materialkosten) zu. Anfragen bitte an: mirjam-mirwald(AT)disgenderbility.de.

Eine Verbreitung des Dokumentarfilms ist also ausdrücklich gewünscht und erfolgt unter den Lizenzbestimmungen der Creative Commons.

  • Namensnennung. Sie müssen den Namen der Autor_in/Rechteinhaber_in in der von ihr festgelegten Weise nennen (wodurch aber nicht der Eindruck entstehen darf, Sie oder die Nutzung des Werkes durch Sie würden entlohnt).
  • Keine kommerzielle Nutzung. Dieses Werk darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden.
  • Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Wenn Sie dieses Werk bearbeiten oder in anderer Weise umgestalten, verändern oder als Grundlage für ein anderes Werk verwenden, dürfen Sie das neu entstandene Werk nur unter Verwendung von Lizenzbedingungen weitergeben, die mit denen dieses Lizenzvertrages identisch oder vergleichbar sind.

Viel Spaß beim Gucken wünscht das Disgenderbility Filmteam!


Eure / Ihre Meinung ist uns wichtig

Februar 25, 2008

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir zu unserem Film viele Rückmeldungen bekommen könnten. Gerade weil wir uns für die freie Publikation im Internet entschieden haben, laden wir euch/Sie ein, Lob, Kritik und Nachfragen oder Anmerkungen zum Film hier zu hinterlassen.

Für die Kommentare und Rückmeldungen haben wir eine extra Seite angelegt. Und als kleinen Anreiz für das fleißige Mitwirken, werden wir am Ende des Jahres ein Überraschungsbuchpaket und eine DVD unseres Films verlosen.


Die Premiere war …

Februar 24, 2008
Die gestrige Premiere war für uns ein voller Erfolg. Wir haben uns nicht träumen lassen, dass das Kino mit seinen 236 Plätzen voll werden würde. Selbst unsere 50 DVD’s, die wir gegen eine kleine Spende angeboten hatten, waren schon nach kurzer Zeit vergriffen.
Wir drei denken gern an den langen Applaus und die vielen lobenden Worte zurück. Leider hatten wir wenig Zeit mit allen Gästen unserer Premiere zu sprechen. Also an diejenigen, die wir nur aus der Ferne gesehen haben: schön dass ihr da wart!

FilmplakatPublikumFilmdarstellerPodiumsdiskussion Darsteller und FilmteamHauptdarsteller bei PodiumsdiskussionFilmteam und Hauptdarsteller

Ganz lieben Dank an all jene, die zum Gelingen unserer Welturaufführung beigetragen haben. Vielen Dank an:

  • die Darsteller, die sich für die anschließende Diskussion zur Verfügung gestellt haben,
  • die Sebastian Cobler Stiftung für die Finanzierung des Kinos,
  • Pressestelle der Humboldt-Universität und die Blogger_innen, die für unsere Premiere geworben haben,
  • den Mitarbeiter_innen des Arsenals, besonders dem Filmvorführer,
  • Katrin für die großartige Moderation,
  • Micha für die Fotos (zu finden bei sevenload),
  • Ulrike und André für Auf- und Abbauarbeiten,
  • Juliette und Maggie für die tragende Rolle am Mikrophon,
  • Christin und Mandy für den Ausschank,
  • Lydi und Bine für die Betreuung des DVD-Stands,
  • Leonie, Gefjon, Merle, Paula und Viktor für erfolgreiche Sammlung von Spenden,
  • all diejenigen, die uns so reich beschenkt haben,
  • an alle, die unsere Spendendosen gefüttert haben,
  • und natürlich an das tolle Publikum.

Eine Zusammenfassung der stattgefundenen Diskussion werden wir innerhalb der nächsten Woche in unserem blog veröffentlichen. Wir arbeiten zur Zeit mit allen Kräften an der Veröffentlichung des Films in Internet. Wer noch Interesse an einer DVD hat, kann sich per e-mail bei Mirjam Mirwald (mirjam-mirwald(AT)disgenderbility.de) melden.

DVD’s Die Heide ruft


Premiere in Österreich beim Kongress „Enthinderte Sexualität“

Februar 20, 2008

„Die Heide ruft – Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigung“ wird am 09.04.2008 um 20.00 Uhr im Rahmen des Kongresses „Enthinderte Sexualität“ in Linz das erste Mal in Österreich vorgeführt. Der Kongress wird vom Verein Senia.at organisiert. Mirjam und ich werden an dem Kongress teilnehmen und stehen nach der Filmvorführung für Fragen zu Verfügung.

Danke für die Einladung!

Plakat zum Kongress

Bald ist ein Streaming unseres Films möglich!

Februar 14, 2008

Wir haben heute im Computer- und Medienzentrum der Humboldt-Universität zu Berlin unsere Filmkassette eingereicht, um ein Streaming Video anfertigen zu lassen. Mit diesem Streaming Video ist es möglich, Videodaten aus einem Netzwerk der Humboldt-Universität direkt zu empfangen und gleichzeitig anzusehen. Das heißt, der Film steht bald für alle abrufbar bereit. Wann genau dieses Streaming möglich sein wird, teilen wir euch demnächst mit.


Rollstuhlplätze ausgebucht

Februar 12, 2008

Wir freuen uns besonders über das große Interesse an unserer Premiere. Leider sind bereits jetzt schon alle Plätze für Rollstuhlfahrer_innen ausgebucht.  Wir finden es besonders schade, dass wir einigen Interessierten absagen mussten.

Wir sind zur Zeit auf der Suche nach einem barrierefreien Raum an der Humboldt-Universität zu Berlin, um den Film ein weiteres Mal aufzuführen. Voraussichtlich wird dieser Termin im Mai 2008 liegen. Wir hoffen, auf Ihr/euer  Verständnis und geben schnellstmöglich den konkreten Termin im Weblog bekannt.


Premiere am 23.02.2008 – „Die Heide ruft – Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“

Februar 11, 2008

Liebe Freund_innen,

hiermit lade ich Sie / Dich / euch ganz herzlich ein zur Erstaufführung es Dokumentarfilms „Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ von Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold.

Das Filmteam disgenderbility begleitet drei Menschen mit Lernschwierigkeiten („geistigen Behinderungen“) während eines Erotikworkshopwochenendes in Trebel. Im Fokus des Dokumentarfilmes steht die Auseinandersetzung mit den tabuisierten Themen Sexualbegleitung und Sexualität von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Im Film wirken folgendeMenschen mit: Hardy Hoßbach, Jürgen Jilch, Stefan Butzig außerdem Nina de Vries, Sascha Schädel, Vimala Brunsmüller, Lothar Sandfort und Matthias Vernaldi.

Der Film dauert 60 Minuten. Er wird am Sonnabend, dem 23. Februar 2008 von 12:00 – 14.00 Uhr im Berliner Kino Arsenal Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin (www.fdk-berlin.de/arsenal); Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin-Mitte zum ersten Mal öffentlich aufgeführt. Die Filmmacher_innen und einige Darsteller_innen sind anwesend und stehen nach der Vorführung für eine Diskussion zur Verfügung.

Das Arsenal ist durch die Nähe zur Station Potsdamer Platz (U-Bahn und S-Bahn) mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Der Eintritt ist frei (Spenden sind gern willkommen). Leider sind keine freien Plätze mehr für Rollstuhlplätze mehr vorhanden. (Wir planen aber weitere Aufführungen in barrierefreien Räumen in diesem Jahr in Berlin)

Wir würden uns sehr freuen, Sie / Dich / euch bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Auf Wunsch senden wir Ihnen / Dir / euch Plakate oder Flyer zu. Alle weiteren Informationen und ein Trailer zum Film finden sich hier:

Mit freundlichen Grüßen

Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold

Kurzdarstellung des Films (pdf)


Noch mehr Projektförderung!

November 10, 2007

Heute haben wir endlich Nachricht von der Sebastian Cobler Stiftung aus Frankfurt erhalten.

Sebastian Cobler Stiftung für Bürgerrechte

Wir haben schon gar nicht mehr damit gerechnet und freuen uns um so mehr, dass die Stiftung unser Filmprojekt unterstützt! Mit ihrer Unterstützung können wir nun ganz entspannt einen Kinoraum anmieten. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die Unterstützung sagt das disgenderbility Team.


Grund des Verbots der Premiere

Oktober 15, 2007

Ich hatte die Vorsitzende des Prüfungsamtes des Institutes für Rehabilitationspädagogik nach der Untersagung den Film zur Premiere zu bringen, gebeten mir die Rechtsgrundlage ihrer Entscheidung mitzuteilen.Nachdem die Vorsitzende des Prüfungsamts nun meinen „Fall“ von der Rechstabteilung prüfen lassen hat, antwortete sie mir folgendermaßen:

„Bezüglich Ihrer Vorstellung, Ihren Film, der Teil Ihrer Diplomarbeit ist, vor Abgabefrist der Arbeit zum 2. Januar 2008 einer Öffentlichkeit zu präsentieren, habe ich Rechtsauskunft eingeholt.

Da Sie nach § 25 (6) versichern müssen, dass die Arbeit selbstständig verfasst wurde, kann bei einer solchen Präsentation von einer Beeinflussung durch eine Diskussion ausgegangen werden.

Aus diesem Grunde können wir Ihnen keine Genehmigung der Vorabvorführung erteilen, es sei denn, Sie würden Ihre gesamte Diplomarbeit vor dem 2.1.2008 einreichen. Erst danach kann der Film gezeigt werden.“

Daraufhin habe ich mir nochmal meine Prüfungsordnung angeschaut. Im Paragraphen 25 (6) der Prüfungsordnung für den Studiengang Rehabilitationspädagogik heißt es:

„Bei der Abgabe der Diplomarbeit hat der Kandidat schriftlich zu versichern, daß er seine Arbeit-bei einer Gruppenarbeit einen entsprechen gekennzeichneten Anteil an der Arbeit selbständig verfasst und keine anderen als die angegeben Quellen und Hilfsmittel benutzt hat.“

So ist das also. Ziemlich absurd eigentlich. Oder?


Ankündigungstext und Kurzbeschreibung des Filmprojektes sind fertig

Juli 21, 2007

Der Text zur Ankündigung des Filmes und die einseitige Projektbeschreibung sind als pdf-Dateien abrufbar, oder hier zu lesen:

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ANKUENIGUNGSTEXT:

Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen

Ein Dokumentarfilm von Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold
Deutschland 2007

Länge: 60 Minuten

veröffentlicht unter Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 2.0 Creative Commons by-nc-sa

Das Filmteam disgenderbility begleitet drei Menschen mit Lernschwierigkeiten („geistigen Behinderungen“) während eines Erotikworkshopwochenendes in Trebel. Im Fokus des Dokumentarfilmes steht die Auseinandersetzung mit den tabuisierten Themen Sexualbegleitung und Sexualität von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Sexualbegleitung wird als eine Möglichkeit vorgestellt selbstbestimmt an gesellschaftlichem Leben teil zuhaben. Der Film zeigt Handlungsmöglichkeiten für Professionelle auf und sensibilisiert für das komplexe Themenfeld Sexualbegleitung und Sexualität und „Behinderung“. Neben den Interviews mit den drei Potagonisten als Experten in eigener Sache kommen Sexualbegleiterinnen, Sexualberater und Betreuer zu Wort.

PROJEKTBESCHREIBUNG

Wir (Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold) sind drei StudentInnen von der Humboldt-Universität zu Berlin und haben uns zusammengefunden, um das Filmprojekt disgenderbility zu begründen. Im Rahmen dieses Projektes ist der einstündige Dokumentarfilm „Die Heide ruft. Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ entstanden.

Der Film „Die Heide ruft. Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ soll eine tabuisierte Form der Diskriminierung von Menschen mit Beeinträchtigung verdeutlichen. Gerade in Bezug auf das Thema Sexualität werden Menschen mit Beeinträchtigung jenseits des gesellschaftlichen Postulats der Selbstbestimmung und Freiheit in besonderer Weise von Teilhabe ausgeschlossen. Durch die filmische Darstellung eines selbst-bestimmten Ausbruchs aus dieser zugewiesenen Sexualisierung soll eine intensive Diskussion des Themas und ein generelles Umdenken in Bezug auf die Kategorie „Beeinträchtigung“ angeregt werden. Außerdem bietet der Film eine Einführung was Sexualbegleitung ist und was sie leisten kann.

In unserem Film haben wir einerseits „ExpertInnen in eigener Sache“ interviewt, also den „Betroffenen“ selbst eine Stimme gegeben, da nur sie selbst am besten über sich Bescheid wissen. Andererseits haben wir auch andere „ExpertInnen“ befragt, die sich theoretisch mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Ziel des Filmprojektes ist es, für eine diskriminierte Minderheit, Menschen mit Lernschwierig-keiten, in der Öffentlichkeit Bewusstsein und Aufmerksamkeit zu schaffen. Auch heute noch werden Menschen mit Lernschwierigkeiten ausgesondert (Schulsystem, Bildungssystem, Beruf, Arbeit). Aufgrund der Aussonderung und Abschottung werden Menschen mit Lernschwierigkeiten wie Fremde behandelt. Seit einiger Zeit gibt es vereinzelte AkteurInnen, die auf die diskriminierenden Mechanismen hinweisen und aktiv dagegen ankämpfen. Ein besonderes Feld dieses Kampfes um Teilhabe stellt für uns das tabuisierte Thema der Sexualbegleitung dar. Menschen mit Beeinträchtigungen werden durch die Mehrheitsgesellschaft in der Regel als geschlechtslos/asexuell betrachtet.

Wir möchten mit unserem Projekt sowohl eine breitere Masse für bestehende Diskriminierungen sensibilisieren, als auch Menschen mit Beeinträchtigung über ihre Rechte aufklären. Wir möchten durch die Umsetzung von Ansätzen der Disability Studies ein Sprechen über in ein Sprechen mit Menschen mit Beeinträchtigung in Gang setzen und so einen breiten gesellschaftlichen Diskurs zu Ausgrenzung- und Abgrenzungs-mechanismen voranbringen und möglichst viele Menschen erreichen, die sich bisher mit der Thematik noch nicht auseinandergesetzt haben. Menschen mit Beeinträchtigung sollen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden und Menschen, die in diesem Berufsfeld tätig sind, sollen angeregt werden sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Kontakt: Mirjam Mirwald; Burgherrenstr. 3; 12101 Berlin; mirjam-mirwaldATdisgenderbility.de; 030/7853939; http://www.disgenderbility.de