Meinung

Eure/Ihre Meinung ist gefragt!

Wir freuen uns sehr über Rückmeldungen zu unserem Film. Gerade weil wir uns für die freie Veröffentlichung im Internet entschieden haben, laden wir euch ein, Lob, Kritik, Nachfragen oder Anmerkungen zu unserem Film hier zu hinterlassen. Bitte nutzt dafür den Kommentarteil auf dieser Seite.

Ein kleiner Anreiz für euer/Ihr Mitwirken: am 14.12.2008 verlosen wir drei Überraschungspakete und eine DVD unseres Films. An der Verlosung können alle teilnehmen, die einen Kommentar hinterlassen haben.

Hier erste Stimmen zum Film:

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31 Responses to Meinung

  1. jen sagt:

    wow, auch ich kann nur betonen, wie sehr mich der film und auch die premiere beeindruckt haben.
    superklasse, was ihr da auf die beine gestellt habt! echt toll!

    der umgang mit dem für viele prekären thema sexualität („und dann auch noch die von menschen mit beeinträchtigungen“), der im film gezeigt wurde hat mich begeistert.
    die akteur_innen wirkten nicht -wie so oft- von außen betrachtet, sondern die von ihnen gewährten einblicke nach außen transportiert. von euch, die sich auf scheinbar freundschaftliche und respektvolle weise mit ihnen auseinandergesetzt habt.
    dass ihr die thematik auf so einfühlsame, vorsichtige und doch klare und umfassende weise darzustellen vermochtet, ist bemerkenswert. ich war sehr berührt.
    die möglichkeit, sich mit den ‚darsteller_innen‘ identifizieren zu können, habt ihr geschaffen und auch deren anwesenheit bei der premiere hat zu einer annäherung beigetragen.
    ich habe mich noch kurz mit jürgen unterhalten und seine perspektive auf den film erfahren können. das war echt klasse.
    macht weiter so! ich freue mich auf die nächste premiere;)

  2. Christin sagt:

    Es war toll den Film, welchen ich ja vorher nur in kleinen Schnipseln und aus witzigen Anekdoten kannte, einmal komplett zu sehen. Kurz, ich mochte alles:

    1.) den Film,
    2.) das Setting,
    3.) die Untertitel,
    4.) euch.

    zu 1.) Ich empfand den Film als sehr angenehm, dh. trotz heiklem Thema an keiner Stelle düsterlich oder deprimierend, immer die richtige Distanz und mit sehr viel Gelassenheit und Humor. Ganz ehrlich, ein richtig toller Film.

    zu 2.) tolles Kino, tolle Atmosphäre! Und erst das Catering…

    zu 3.) Die paar kleinen Rechtschreibschmanckerl fielen nicht in`s Gewicht. 😉

    zu 4.) sehr witzig!

    lg, die Christin

    ps. ich gewinne. 🙂

  3. Marius sagt:

    Jule sagt:
    Februar 28, 2008 um 9:36 vormittags

    hey ihr lieben,

    mir hat die premiere sehr viel spaß gemacht. es war eine gelungene veranstaltung. wie auch der film, den ich sehr gelungen fand. was genau? na zum beispiel, dass ihr immer mal wieder im film zu sehen wart und er dadurch nicht so glatt wirkte. einige anmerkungen und kritik gab es ja bereits aus dem publikum, weshalb ich diese hier nicht noch einmal aufgreifen will. zumal meine hauptsächlich kritik ja immer noch bei der musik liegt. 🙂

    nee, mal ernsthaft, ich finde es echt bewundernswert, dass ihr das so toll hinbekommen habt. chapeau

  4. (…) Zur Premiere selbst gibt es selbst redend nur löbliches zu sagen – wunderbare Lokalität, mitten in der Mitte ! professionell UND menschlich wie ich es von euch gewohnt bin ! barrierearm von den Füßen, übers Web & Untertiteln bis zum Geldbeutel !

    Und zum Film selbst – ja ich war beeindruckt … wegen dreierlei Dinge. (…)

    mehr unter: http://palacsik.wordpress.com/2008/02/28/die-premiere-war/

  5. hilke sagt:

    Um die serie der ganzen loberei noch zu erweitern, möchte ich hier auch noch hinzufügen, dass mir euer Film+Präsentation im Allgemeinen wirklich sehr gut gefallen hat!
    Besonders beeindruckend war, wie ihr dieses sensible thema auf eine rational, aber zudem stets angemessen emotionale ebene dragestellt habt. So das es möglich war sich in die situation der menschen einzufühlen……..Wobei ich aber unbedingt ein großes lob auch an die protagonisten aussprechen möchte, welche meiner meinung nach so unglaublich offen und ohne scheu über das thema „sexualität“ gesprochen sowie es behandelt haben, wie es vielen Menschen ohne diese Beeinträchtigungen oft nur schwer möglich ist. im nachhinein fragt man sich dann wirklich, wer eigentlich als „Behinderter“ zu bezeichnen ist…….. Somit kann ich nur noch sagen, dass mein Gedanke später im Beruflichen mit Menschen mit Beeinträchtigungen zu arbeiten bzw. erstmal ein Praktikum in einer Behinderten-Einrichtung Praktikum zu machen, letztendlich durch euren film bestärkt wurde.

    Jedenfalls nochmal: „Herzlichen Glückwunsch!“ an euch hinsichtlich dieser bewundernswerten (filmischen) auseinandersetzung.

    lg, hilke

  6. morange sagt:

    euer beitrag ist ein so wahnsinnig wichtiger schritt heraus aus der zugeschriebenen (verschriebenen?) asexualität. trotz langsam aufbrechender muster, v.a. in zentralisierten großeinrichtungen, und zunehmender erweiterung „sexualpädagogischer konzeptionen“, bestehen weiterhin nahezu unüberwindbare berührungsängste. bestehende angebote (u. a. eben auch sexualbegleitung) werden gekonnt ignoriert. stellt sich nun also die frage, w i e die öffentlichkeit erreichen, wenn bereits auf professioneller ebene unprofessionell versagt wird?

    ich bin und war schwer berührt von eurer so ungezwungenen begegnung mit einem immer noch tabuisierten (über-)lebensbereich. es lässt mein herz hüpfen, dass so notwendige wärme nicht kalt lässt!

    spannend für mich bleibt nun noch die frage (und hier mein weinendes auge), welche mgl jene haben, die ihre bedürfnisse weder verbal äußern können, noch physich in der lage sind, sexualität zu leben (ich stelle mich gern für eine fortsetzung zur verfügung : )

    zunächst&abschließend ein kleiner antrieb: „legt dir das leben steine in den weg, bau was schönes draus!“

    und: im konstruieren sind wir wahrlich gut …

    ich danke euch sehr! mandy

  7. eva sagt:

    Ein wunderbar gelungener, aber auch aufrüttelnder und zur Diskussion rund um’s Thema Sexualität + Behinderung anregender Film. Als tätige Sexualbegleiterin kann ich nur bestätigen: Der Film gibt ungeschönt und authentisch wieder, was im ISBB Trebel lebt: Offenheit, Nähe, Kommunikation, Sexualität, Behinderung – und wie sie allesamt in sinnlich-lustvoller Weise miteinander sein können.
    Dass auch kritische Einwände im Film eine Stimme erhalten, bereichert ihn nur und schmälert nicht den tiefen Eindruck, den er hinterlässt.

  8. C. Neumann sagt:

    Das Filmprojekt und den Film finde ich sehr gelungen (auch handwerklich hervorragend gemacht). Im Focus die drei Männer mit ihrer Sicht auf sich selbst, ihre Welt, ihre Bedürfnisse und auch ihre Sexualität und dann das reingewobene Thema Inclusion und Sexualität, das finde ich prima gelöst.
    Als Fortbildnerin, die schon sehr viele Jahre zum Thema Sexualität und geistige Behinderung diskutiert und Wissen weitergibt, freue ich mich natürlich auch, dieses Film-Material zur Verfügung zu haben, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Dafür eignet es sich hervorragend, weil es viele verschiedene Aspekte enthält.

    Ich persönlich fand grenzwertig die Tantra-Szene, wo der eine Mann nackt auf der Decke steht. Ich empfand da so eine Verlorenheit bei ihm. Das wirkte auf mich gekünstelt und erinnerte mich an frühere Köperpsychotherapieszenen in den 80iger Jahren, wo auch nackt gearbeitet wurde (und das gefilmt wurde). Aber diese Kritik richtet sich nicht so an Sie als Filmemacher sondern mehr an die Verantwortlichen für das Workshopwochenende.

    Als Frau über 50 begeistert mich, dass junge Studenten sich endlich des Themas Sexualität und geistige Behinderung annehmen, es diskutieren und in die Öffentlichkeit bringen. Und da gibt es natürlich in der Zukunft noch ganz ganz viel zu tun. Aber ich habe das Vertrauen, dass Bürger, die wir geistig behindert nennen, uns immer mehr zeigen werden, was sie selbst fühlen, wollen und fordern.

  9. Friederike S. sagt:

    Sie hatten um Rückmeldung zum Film gebeten: Natürlich könnte man den Film lange unter den verschiedensten Gesichtspunkten diskutieren, hier aber jetzt in knapper Form:
    – der Film ist wunderbar geeignet, um in (kirchlichen) Einrichtungen das Thema „Sexualität“, nach einer ersten Welle von „sexueller Revolution“, die nun wieder abgeebbt ist, mal wieder in den Fokus zu nehmen und Entwicklung anzuregen.
    – mir persönlich gefällt an dem Film, dass unterschiedliche Sichtweisen, auch von offensichtlich behinderten Menschen selbst, zu diesem Themenbereich wiedergegeben werden.
    – kritisch sehe ich, dass durch so eine Gruppenveranstaltung/Seminar behinderte Menschen wieder gefahrlaufen, im Kollektiv „behandelt“ zu werden, dass sie auch bei diesem Lebensbereich nicht die Erfahrung machen, das ist etwas Intimes, sehr Persönliches. Statt dessen ist auch das ein „Gruppen-Event“.

    Viele Grüße und vielen Dank

  10. Miri sagt:

    Dieter Janson (Lehrer für Soziologie an der Katholischen Fachschule für Heilpädagogik in Ulm) schrieb folgende Mail an uns, die wir mit seiner Genehmigung nun hier veröffentlichen:

    Es waren leider nicht mehr so viele Schülerinnen da. Ich habe aber während des Schuljahres die Klasse schon auf ihren Film hingewiesen und das Thema etwas diskutieren lassen. Mir hat der Film sehr gut gefallen – schon die erwartungsfrohe Hinfahrt der 3 Männer zu ihrem erotischen Abenteuer. In der Klasse überwog überwiegend Skepsis darüber, ob es eine vernünftige Sache ist, solche Möglichkeiten zu propagieren. Eine Frage war z.B. ‚was hält denn seine Freundin von diesem Ausflug? Hat man solche Befindlichkeiten auch nachgefragt‘ … . Außer dem Widerspruch zu allgemein verbreiteten negativen Werturteilen hinsichtlich der Prostitution (was für sich schon keine Kleinigkeit ist, auch wenn man bedenkt, dass viele Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft sind) kamen vor allem folgende Einwände: zum einen die Kosten, die damit verbunden sind und auch in diese Richtung gehend: der Zweifel ob es nicht am Ende zu großen Schwierigkeiten dadurch kommen könnte, dass sich diese Menschen die so geweckten und gesteigerten Bedürfnisse wahrscheinlich sehr selten leisten könnten. Zudem wurden Fragen gestellt wie: gibt es als ‚Nachwirkung‘ der Ausflüge enthemmteres sexuelles Verhalten gegenüber anderen Mitbewohnern der Einrichtungen, die dieses nicht wünschten? Etc.

    Auffallend war, dass die älteren Schülerinnen eher positives Verständnis für die Möglichkeit der Sexualbegleitung aufbrachten und damit einige positiven Anknüpfungspunkte konstruieren konnten. Die jüngeren Frauen scheinen doch schon wegen des Umstandes, dass es sich um Prostitution handle, eher ablehnend der Sexualbegleitung gegenüber eingestellt zu sein. Ich bekam naturgemäß zu hören, dass ich als Mann wohl diesen ‚typischen Männerausflug‘ leichter für gut heißen könne (Dieser Satz fiel mit humoristischer Färbung).

    Abschließend: es blieben doch einige Fragen offen und nicht wenige behielten bei Ihrer Einschätzung etwas ‚Bauchgrimmen‘ bzw. Unbehagen, unabhängig davon wie sie jeweils ausfiel.

    Mit freundlichen Grüßen und Respekt für Ihre Arbeit, Dieter Janson.

    Als Nachtrag möchte ich noch anmerken, dass besonders die Filmszene der ‚Tantra-Sitzung‘ irritierend auf die Schülerinnen gewirkt hat. Sie fanden es eigenartig, dass das was sie da sahen, jemand besonders gefallen könne … . Einige störten sich neben dem Ablauf, dass da jemand nackt in der Mitte des Raumes zu stehen und sich zu betasten bzw. berühren hatte, schon allein an der Art des Auftretens der Sexualbegleiterin.

    Nochmal alles Gute für Sie! Dieter Janson.

  11. Gerd Sonntag sagt:

    Liebe Filmschaffende,
    ich bin persönlich sehr angetan von diesem Film. Er bringt auf eine sehr unterhaltsame Weise ein doch nicht ganz unproblematisches Thema nahe. Ich habe den Film in einer Klasse angehender HeilerziehungspflegerInnen gezeigt. Diese waren sehr begeistert und haben anschließend angeregt über das Thema weiterdiskutiert.
    Insbesondere die Verbindung von sehr persönlichen Anteilen und Berichten und damit verbunden auch der Einblick in die Thematik der Sexualassistenz wurde als sehr gelungen beschrieben.
    Viel Erfolg bei der weiteren Arbeit wünscht

    Gerd Sonntag

  12. Sigrid sagt:

    Sorry, wollte mich eigentlich erst melden, wenn ich ein paar Stimmen hier vor Ort zu dem Film gesammelt hätte. Ich habe den Film bereits weiter gegeben an unseren örtlichen AK Sexualpädagogik, außerdem der hier im Ort zuständigen Person in der Weiterbildungseinrichtung der Lebenshilfe. Hier warte ich noch auf Rückmeldungen und werde mich gegebenenfalls wieder melden.

    Mir persönlich hat der Film sehr imponiert, und ich kann mir vorstellen, dass alle Beteiligten eine Menge Mut aufbringen mussten, vor allem die betroffenen Männer.
    Aber gerade ihr lockerer, unverkrampfter Umgang mit dem Thema wertete den Film erheblich auf.

    Ich selbst führe Fortbildungen zum Thema „Sexualität und sexueller Missbrauch bei Menschen mit Behinderung“ durch und bin bei dem Thema „Sexualassistenz“ auch auf Skepsis bis hin zu Belustigung gestossen. Ich werde diesen Film künftig einsetzen und bin gespannt auf die Reaktionen.

    Besonders gut haben mir persönlich die Kommentare von Nina de Vries gefallen.

    Ich arbeite seit 30 Jahren mit gehandicapten Menschen in diesem Sinne und freue mich auf diesen Durchbruch einer Gleichstellung. Vielen Dank im Namen vieler Menschen, die sich nicht hier äußern können.
    Hier an der holländischen Grenze ist eine ähnliche Einrichtung in Planung. Ich kann mir diesen Film ausschnittweise sehr schön als Vorbereitung für gehandicapte Menschen vorstellen.

    Mit freundlichem Gruß
    Sigrid Bergsch

  13. Diana sagt:

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe viel zu Prostitution im „klassischen“ Sinne (was immer das wohl sein mag) gearbeitet und fand den Film für mich sehr bereichernd.
    Zunächst mal um die Perspektive von professioneller Sexualität und körperlicher und geistiger Beeinträchtigung. Hier habt ihr einen Weg gefunden, im Film eine Selbstverständlichkeit zu transportieren, die das Thema verdient aber leider noch nicht genießt. Mit dem Nachfolgerinfilm zum Thema weibliche Assitenznehmerinnen und Formen nichtheterosexueller Sexualität rechne ich fest 😉
    Zum anderen fand ich die Aussagen und die Haltung von Nina de Vries sehr inspirierend im Hinblick darauf, als Anbietende von professioneller Sexualität, diese nicht nur als Konsumgut und Mittel zu sehen, die eigenen Rechnungen zu bezahlen, sondern das diese Arbeit auch die Chancen einer Selbstreflexion hinsichtlich eigener Sexualitätssozialisation birgt.
    Darin sehe ich Dekonstruktionspotential für meine eigene Auseinandersetzung und meine eigenen Kämpfe um die Beantwortung der Frage, wie eine gesellschaftsfähige Form von Prostitution aussehen könnte,die ich aus einer feministischen Genderperspektive befürworten kann.
    Viele Dank also für euren Film!

    Liebe Grüße,
    D.

  14. Tillie sagt:

    So, nachdem ich ja alles verpasst habe, und den Film erst heute (!) von eurer Webseite runtergeladen und angesehen habe, hier nun auch meine ganz spontane Rückmeldung (übrigens habe ich mich grad ganz bewusst noch nicht damit befasst was sonst so für Reaktionen kamen)

    Der Film hat mir echt supergut gefallen.

    Die Klaviermusik fand ich schön – also ich meine damit passend gewählt, denn sie hat vielen Szenen für mich immer so etwas liebevolles gegeben.

    Ich fand es super wie viele verschiedene (Aufnahme)perspektiven ihr gewählt habt. Also sowohl verschiedene Personen mit verschiedenen Sichtweisen, als auch verschiedene Aufnahmetechniken – mit und ohne Ton, mit statischer oder bewegter Kamera, Detail/Nahaufnahmen, beobachtend… und als Beobachtende bewusst sichtbar/spürbar in einigen Momenten.

    Ach einfach klasse, ich weiß echt kaum was negatives anzumerken…versuchs trotzdem mal…
    also klar, zwei drei Wackler in der Kameraführung, ein paar Tonschwankungen, und was war das da einmal links im Bild, eine Fliege? (ich dachte erst da flitzt ein Eichhörnchen lang oder so) Ach ja, das Ende der ogg Datei was ich downgeloaded habe war sehr abrupt, also schon so an eine Art Ende im Abspann. Aber ich glaube da fehlen ein paar Sekunden.

    Ansonsten, ich fand den Film klasse
    – nicht nur weil er von euch ist
    – nicht nur weil das Thema so außergewöhnlich ist
    – nicht nur weil ihr so sensibel sag ich mal damit umgegangen seid und doch dabei auch direkt
    – nicht nur weil ihr auch so viel filmisches know-how eingebracht habt
    – nicht nur weil ihr immer wieder für visuelle, perspektivische abwechslung gesorgt habt
    – …
    – …
    – …

    ich fand ihn klasse, weil ich ihn mir ganz ehrlich von vorne bis hinten gerne angeschaut habe, dabei dann aber gleichzeitig auch an stellen momentweise mit mir selbst konfrontiert war, er mich zum nachdenken anregt.

    DANKE.

  15. Norbert Koop sagt:

    Hallo!

    Nachdem ich bereits viel über Sexualassistenz gehört und gelesen habe, war ich froh dazu einen Film erhalten zu können.
    Diesen konnte ich nun mit anderen Teilnehmern bei einer Fortbildung zum Thema „Behinderung und Sexualität“ im Waldschlösschen bei Göttingen genießen. Die TN kamen aus verschiedenen Bereichen und die Altersspanne war groß. Die Reaktionen auf diesen – wie ich finde – tollen Film waren demnach unterschiedlich, so wie ja auch im Film unterschiedliche Sichtweisen gezeigt wurden. Vor allem ging es da um die Frage, ob es nun Prostitution sei oder therapeutisches Arbeiten.
    Und wie gehen PartnerInnen und MitbewohnerInnen mit den Erfahrungen der z. gr. T. männlichen „Nutznießer“ um.
    Ich würde mir wünschen, dass das Thema immer mehr Beachtung findet und auch neue Möglichkeiten zur (Wieder-) Entdeckung von Sexualität geschaffen werden.

    Alles Gute und vielen Dank für diesen wertfollen Film, Norbert Koop (Berlin), Heilpädagoge

  16. Katrin sagt:

    hallo,

    vielen dank für diesen wichtigen film – meine meinung könnt ihr unter Die Heide ruft – Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigung nachlesen.

    alles gute!

    katrin

  17. Benni sagt:

    Hi,

    ich bin im Rahmen meiner Recherchen für meine Zulassungsarbeit auf diese Seite und diesen Film gestoßen.

    Auch ich kann nur sagen: WOW! Wirklich super gemacht. Viele Szenen finde ich persönlich sehr beeindruckend und eindrücklich. Obwohl ich schon einige Literatur zu dem Thema „Sexualität und Behinderung“ gelesen habe und auch vieles über Trebel dabei war, hat mir der Film doch erst einen richtig guten und detailierten Einblick in die Arbeit beim ISBB geliefert.

    Auch zum Filmschnitttechnischen (ein kleines Hobbie von mir selbst) muss ich sagen: sehr gelungen. Musik und Übergänge in sich sehr stimmig und dem Thema des Films angepasst!

    Kurzum: ein Film den man zu 100% empfehlen kann! Es wäre wünschenswert wenn er auch einmal im öffentalichen Fernsehen gezeigt werden würde – und zwar nicht erst Abends um 23 Uhr…

  18. Inge sagt:

    War sehr beeindruckt von dem Film zu diesem sensiblen Thema. Werde ich unserem AK Sexualpädagogik vorstellen. Die Darsteller, die Musik, die Kommentare und auch das Schweigen – alles passte gut.
    Ein wirklich sehenswerter Film, der Allen seine Würde lässt.

  19. pampino sagt:

    es liegt nun schon eine weile zurück dass ich den film gesehen habe und er hat mich bewegt. ich werde ihn mir sicher noch einmal ansehen.

    ich weiß noch, dass ich im nachhinein den untertitel nicht so passend fand, da menschen in dem fall (heterosexuelle) männer waren und für mich das nicht von anfang an klar war. das deutlicher zu markieren hat mir gefehlt bzw. andere menschen und sexuelle möglichkeiten/orientierungen zu thematisieren.

    ansonsten finde ich den film eine echte bereicherung!
    vielen dank dafür!

  20. Stefan sagt:

    Liebe Filmschaffende,

    habe eben den Film „Die Heide ruft“ gesehen und möchte Euch meine Meinung zukommen lassen.
    Insgesamt finde ich den Film sehr authentisch, ehrlich und in keiner Weise yoyeuristisch. Das Thema Sexualbegleitung wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, so dass es dem Betrachter wirklich möglich gemacht wird, sich eine eigene Meinung dazu zu bilden. Die Untertitel ermöglichen es, die Äußerungen der Darsteller nachzuvollziehen, ohne dass Unklarheiten zurückbleiben. Die leise, einfühlsame Klaviermusik nimmt dem Film den Hauch des scheinbar Sensationellen, macht ihn zu einem Dokumentarfilm, ohne ihn unpersönlich und steril wirken zu lassen.

    Ich habe selbst an einem Erotik-Wochenende teilgenommen und kann deshalb sagen, dass der Film den Ablauf und die Atmosphäre recht gut wiedergibt, ohne irgendetwas zu beschönigen oder zu moralisieren.
    Gerne schließe ich mich der Meinung des Berliners Matthias Vernaldi an, der in dem Film seine Gedanken zu dem Thema Sexualbegleitung äußert. Es ist einer von mehreren Wegen, Menschen mit körperlichen, geistigen, seelischen, sozialen oder anderen Einschränkungen, Erfahrungen in der Entwicklung einer selbst bestimmten Sexualität zu ermöglichen, aber es ist sicher nicht der Königsweg. Immer noch gibt es für zu viele Menschen kaum Möglichkeiten, sexuelle Erfahrungen angstfrei und ohne wesentliche finanzielle Nachteile machen zu dürfen, um dadurch in der eigenen Persönlichkeit zu reifen.
    Ich hatte bei meiner einmaligen Teilnahme in Trebel nicht das Gefühl, dass Menschen, die sich mit ihren Gefühlen, ihren Unsicherheiten, ihren Sehnsüchten etc. auf das Thema einlassen wollen, an dem Wochenende und danach auch dann aufgefangen werden, wenn sie auf ihre Traurigkeit oder schmerzhaft empfundene Erinnerungen stoßen. Es ist jedenfalls damals (2003) nicht evaluiert worden, wie es den Teilnehmern nach dem Wochenende ergangen ist und warum einige davon niemals wieder gekommen sind. Ich hatte mir insgeheim erhofft, dass bei mir ein Prozess eingeleitet würde, wie ich mein Sexualleben nach und nach besser annehmen und vielleicht weiterentwickeln kann. Vielleicht waren meine Erwartungen aber viel zu hoch, deshalb musste ich enttäuscht werden. Wäre ich aber zu einer Prostituierten gegangen, hätte ich diese Erwartungen überhaupt nicht vorher gehabt, so dass auch kein Enttäuschungspotential vorhanden gewesen wäre.

  21. Isabel Cramer sagt:

    Ich habe bisher „nur“ den Trailer gesehen, werde aber die DVD runterladen und versuchen, dass er in Dortmund im CineStar gezeigt wird.
    Es handelt sich um ein Thema, welches in meiner Arbeit (Beratungsstelle AWO Do Bereich sexuelle Billdung) immer wieder angesprochen wird. Meist aber verdeckt und unter vier Augen. Die öffentliche Positionierung zum Thema ändert sich langsam, aber es ist ein mühsamer Weg für Normalisierung auch in diesem Bereich zu arbeiten.
    Der Film gefällt mir gut und lädt zu Diskussionen ein.

  22. Sonnenschein sagt:

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe euern Film gesehen und ich wusste nicht was Sexualbegleitung sein sollte. Ich hätte mir da eher was darunter vorgestellt das man ein Paar begleitet oder einem Teil meist denn Männern hilf eine Frau kennen zu lernen. Aber nicht das man da sich in dem sinne auch weiterbilden kann und den Menschen die Erfahrung zu ermöglichen. Ich finde ja nicht richtig das das Thema der Sexualität bei Menschen mit Behinderung totgeschwiegen wird und oftmals es den Menschen nicht zugetraut wird das auch sie dieses Bedürfniss haben. Ich habe jetzt im Sommer die Ausbildung zum HEP (Heilerziehungspflegerin) angefangen und hatte aber davor schon 3 Jahre Praktikum gemacht habe. In den 3 Jahren hab ich viel gelernt aber das Thema der Sexualität kam nicht wirklich auf. Klar hatte ich auch Klienten die gerne eine Freundin hatten oder haben wollen und auch geäußert haben das sie mit ihrer Freundin gerne sex hätten bar das es teilweise aus körperlichen Gründen nicht ging. Ich find es gut das es Leute gibt die das machen. Ich finde das ein interessantes thema und würde auch sehr gerne mehr darüber wissen.
    Was ich auch sehr beeindruckt das sich die Menschen mit Behinderung da so offen dazu geäußert haben und uns auch die sehr intimen Einblick in ihr Privatleben gegeben haben. Denn ich denke das es auch für diese Menschen nicht einfach ist darüber in der öffentlichkeit zu reden da es von der Gesellschaft nicht akzeptiert bzw. erwünscht ist das man darüber spricht. Ich denke viele Menschen werden auf den Film im ersten moment sehr distanziert reagieren und es werden viele Diskussionen geben.
    Ich werde mir den Film auch nochmal anschaun und ich werde ihn auch mit freunden anschaun denn ich finde es auch ein sehr wichtiges thema über das man reden sollte. Was mich interesieren würde wie ich mehr informationen über die Sexualbegleitung bekommen kann den ich denke wenn man das ansprechen würde wird es bestimmt auch einen Bedarf geben denn ich denke wenn ich nicht wei0 das es soetwas gibt dann kann ich auch nicht den wunsch danach äußern.
    Also wie gesagt ich bin total begeistert und ich werde dieses thema weiter verfolgen und bin über weitere informationen dankbar.
    Liebe Grüße
    Sonnenschein

  23. Frank J. sagt:

    Das Thema Sexualbegleitung überhaupt aufzugreifen und damit (wie man sieht) wieder einer breiteren (Fach-)Öffentlichkeit zuzuführen ist auf jeden Fall eine Errungenschaft Eures Projekts.

    Ich persönlich hätte mir ein stärkeres Eingehen auf mögliche Kritik an der Einrichtung in Trebel gewünscht. Mir ist beispielsweise bei der Sommeruni 2003 der Umgang von Herrn Sandfort mit Homosexualität eher negativ aufgefallen.
    Zudem wird die Konstruktion von Behinderungskategorien, die auch für dieses Thema sicherlich wichtig ist (an wen richtet sich das Angebot, an wen nicht auf Grund welcher Kriterien) für mich zu wenig thematisiert.

    Viele Grüße
    Frank J.

  24. Anne Graefen sagt:

    In meinem Studium der Rehabilitationswissenschaften wurde das Thema damals in einem Seminar des Fachbereichs Körperbehindertenpädagogik thematisiert. Dass dieser Film gedreht wurde, finde ich toll. Ich hoffe, dass diese gelungene Dokumentation nun auch in der Uni regelmäßig zum Einsatz kommt. Das Thema “Sexualität und Behinderung” wird nämlich in vielen Schulen, Wohnungsstätten etc. noch totgeschwiegen.

  25. yonca sagt:

    Hallo,
    vielen Dank für den super-schnellen Versand! Der Film hat mir sehr gut gefallen. Die unterschiedlichen Sichtweisen der Sexualbegleiterin und von sexybilitys/Berlin waren spannend. Bei den Porträts der Männer wurde mit der Kamera genau und sensibel hingeschaut.
    Ich empfehle den Film gerne meinen Kollegen weiter und kann mir gut vorstellen, Ausschnitte bei Fortbildungen einzusetzen.
    Die wunderbare Nina de Vries (mit ihrem charmanten Akzent) schaue ich auch immer wieder gerne an!
    Vielen Dank für diese schöne, sensible Arbeit, Yonca

  26. Lothar Sandfort sagt:

    Hallo und guten Tag! Für unseren DLF Beitrag „Bitte berühren“ gebt Ihr den falschen Tag an. Richtig ist der 22. Mai 2009.

    Beste Grüße Lothar Sandfort

  27. danilola sagt:

    @ lothar sandfort

    danke für den hinweis ich habe es gleich geändert. liebe grüße

  28. E.lle sagt:

    ….sehr spannendes Projekt
    …ein dickes Lob…

    würde mich sehr freuen, wenn ich über zukünftige Vorträge/ Projekte informiert werden könnte..

    Zu mir:
    Bin, wbl, ü30 arbeite als „freie“ (Lebens)Künstlerin

    lg
    E.lle

  29. mirjam sagt:

    Liebe E.lle,
    vielen Dank fuer das Lob.
    Fuer Informationen ueber unser Projekt: Drueck einfach oben rechts im Blog „abo per e-mail“ oder „aboauswahl“ und du erhaelst immer die neuesten Eintraege vom Blog.
    Liebe Gruesse

  30. Ronald sagt:

    Es ist guter Film. Alles was zu Thema „Sexualität und Behinderung“ in der Öffentlichkeit gemacht wird ist zu Begrüßen und wird von mir, der jetzt schon einige Zeit in der Praxis steht, und für jede dieser Begegnungen die mein Leben so ungemein bereichert haben, dankbar ist, unterstützt. Solange sich das alles aber im eher nicht von der Gesellschaft tolerierten Bereich abspielt sind natürlich auch viele unschöne Dinge möglich(siehe meinen Kommentar zu: Sexualbegleiter für Frauen)und der Weg zu einer Gleichbehandlung, weit, weit weg!

    Liebe Grüße!
    Ronald

  31. Ich bin zufällig auf dieses Thema gestossen, fand es aber gleich recht interssant.
    Von „SexualbegleiterInnen“ habe ich vorher noch nie gehört, finde aber gut, dass sich „so etwas“ entwickelt hat. – Und dass darüber auch ein Film hergestellt wurde. Deshalb bat ich Frau Mirwald auch gleich um eine DVD-Zusendung.
    Als „Produktionskollege“ gefällt mir sehr gut, wie das doch „heikle“ Thema aufbereitet wurde. Das Drehteam hielt sich angenehm und seriös zurück.
    Ich glaube, dass genau eine solche Vorgehensweise gerade bei Themen bei denen es um sogenannte „Behinderte“ geht, genau das sehr, sehr wichtig ist, um nicht einem möglichen Voyeurismus zu befriedigen.

    Ist das Thema der Sexualbegleitung schon konfliktanfällig und für selbsternannte Moralapostel allzuleicht ein gefundenes Fressen, so ist die filmische Umsetzung gleich um einiges sensibler zu handhaben. Und ich meine, das wurde vom Produktionsteam korrekt, informativ und tadellos bewerkstelligt.

    Ich wünsche weiterhin alles Gute bei den Filmprojekten und dem Thema Sexualbegleitung.
    Herzliche Grüsse aus Tirol
    Hubert Ehrenreich

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