08.07.2009 – „Die Heide ruft“ beim Gender Happening

Juni 29, 2009

Wir freuen uns sehr das wir unseren Film „Die Heide ruft“ während der Veranstaltungswoche „Gender is Happening – Love me Gender“ aufführen können.Im Filmscreeening mit dem Titel „Sexualität und Behinderung: Repräsentationen und Interventionen“ laufen außerdem die Filme „WANT“ und „SEXY“ .

Sexualität und Behinderung: Repräsentationen und Interventionen Im Zentrum der Diskussion steht die Tabuisierung selbstbestimmter Sexualität von Menschen mit Beeinträchtigungen, jedoch ohne Sexualität und Behinderung oder Nicht-Behinderung als Problem zu thematisieren. (Ankündigung)

Neben den Filmaufführungen ist eine Diskussion geplant, die von Heike Raab moderiert wird und an der Carola Pohlen, Mathias Vernaldi, Mirjam Mirwald und Danilo Vetter teilnehmen werden.

Angaben zur Aufführung: 08.07.2009; 10.00 – 13.00 Uhr; Konferenzraum, Heinrich-Böll-Stiftung; Schumannstr. 8
10117 Berlin


Barrieren brechen – „Die Heide ruft“ in Leipzig

Juni 29, 2009

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Barrieren brechen“ an der Universität Leipzig werden wir am 02.07.2009 unseren Film aufführen und im Anschluss für eine Diskussion zur Verfügung stehen.

Detaillierte Angaben zur Aufführung:

02.07.2009; 19:00 – Universität Leipzig; Seminargebäude, SR 102, Universitätsstr. 1; 04109 Leipzig


alpha nova eröffnet Sexualfachstelle in Karlsdorf

April 29, 2009

alpha nova eröffnete gestern in Karlsdorf bei Graz eine Sexualfachstelle „hautnah„. Die inhaltlich Arbeit der Einrichtung lässt sich gut mit den drei Begriffen „Sexualität – Beziehung – Behinderung“ umschreiben.

Die Standard berichtet:

Die Einrichtung unter dem Dach von „Alpha Nova“ bietet neben Beratung erstmals in Österreich aktive Begleitung durch acht im vergangenen halben Jahr ausgebildete SexualassistentInnen an.

Seit 1995 existiert die Beratungsstelle „Alpha Nova“ in Kalsdorf und schon nach wenigen Jahren mit dem Schwerpunkt Sexualität und Aufklärung habe sich gezeigt, dass man „vom Reden nicht satt wird, die Lust will auch befriedigt werden“, erklärte Geschäftsführer Thomas Wögerer. Mit dem Ziel, selbstbestimmte Sexualität für Menschen mit Behinderung möglich zu machen, wurden ab Herbst 2008 in einem vom Land Steiermark geförderten Lehrgang sieben Frauen und ein Mann zu selbstständig tätigen Sexualbegleitern ausgebildet. Die nun eröffnete Fachstelle vermittelt und schafft u.a. Raum für Workshops.


Fotoausstellung „Ganz unvollkommen“ in Soest

April 4, 2009

Vom 22.04. bis zum 10.05.2009 zeigt die Behinderten-Arbeitsgemeinschaft Kreis Soest in der Ausstellung „Ganz unvollkommenBilder des Fotografen Rasso Bruckert. Die Ausstellung findet im Bürgerzentrum „Alter Schlachthof“ statt.

„Wir wollen die Öffentlichkeit für das Thema Behinderte und Sexualität sensibilisieren“, erläutert BAKS-Vorstandsmitglied Siegfried Dobel, Leiter des Walpurgis-Heims, die Zielsetzung. „Darüber hinaus ist es ein Thema, das alle angeht“, ergänzt BKS-Vorsitzende Brigitte Piepenbreier, „denn es geht letztlich darum, sich anzunehmen wie man ist.“ Die Bilder sollen unter anderem zur Auseinandersetzung mit dem dehnbaren Begriff „Schönheit“ anregen. Es gilt, „Schönheit“ für sich neu zu definieren, ihn für sich bewusst und individuell zu gestalten. (Soester Anzeiger)

Im Rahmenprogramm zur Ausstellung läuft der Film „Behinderte Liebe“ am 02. Mai  und „Die Heide ruft“ am 09. Mai 2009.


Ein Feature über Sexualbegleitung: „Bitte berühren!“

April 1, 2009

Am 22. Mai 2009 um 20:10 Uhr sendet der Radiosender Deutschlandfunk ein spannendes Feature über Sexualbegleitung im Trebeler ISBB (Institut für Selbst-Bestimmung Behinderter) mit dem Titel: „Bitte berühren“.

Bitte berühren

Bitte berühren

Ähnlich wie in unserem Film begleiten Thomas Klug und Tim Lang in einem Radio Feature einige Menschen mit Beeinträchtigungen bei einem Erotik-Wochenende in Trebel.

Christiane, Andreas, Arno und Uwe sind aufs Land gefahren, in niedersächsische Dorf Trebel. Dort soll sich ihr Leben ändern. Sie rechnen nicht mit viel Verständnis für das, was sie vorhaben.(Deutschlandfunk)

Wir sind gespannt, was Lothar Sandfort als Leiter des ISBB und die vier Teilnehmer_innen des Erotik-Wochenendes uns erzählen werden. Wir werden auf jeden Fall lauschen!


Das waren die Überraschungspäckchen

März 23, 2009

Um einen kleinen Anreiz zu schaffen uns auf der Meinungsseite einen Kommentar zu unserem Film „Die Heide ruft“ abzugeben, hatten wir am 14. Dezember  eine kleine Verlosung einiger Überraschungspakete  durchgeführt.

Überraschungspäckchen von disgenderbility

Von den daraufhin eingesendeteten 30 Kommentaren haben  wir neben den drei Hauptgewinner_innen sogar noch drei weitere Gewinner_innen ermitteln können, da wir durch die großzügigen Spenden von Lothar Sandfort, den Werraland Werkstätten, Niko von Glasows Filmproduktionsfirma Palladio Film und Matthias Vernaldi mehr Material zur Verfügung gestellt bekommen hatten als angenommen.

Gewonnen haben Michael Bay, Christin Büchner, Tillie Kluthe, Katrin Köppert, Dieter Janson und Benni Stein. Herzlichen Glückwunsch!

Die Hauptpreise  enthielten alle den wunderschönen Kalender zum Film NoBody’s Perfect von Niko von Glasow,  gespendet von der Filmproduktionsfirma Palladio Film. Außerdem das Buch „Hautnah“ von Lothar Sandfort und das Gedicht „Ärtzte und Bürokraten“ aus dem Jahr 1985 von Matthias Vernaldi.

Filzkatze, NoBody's Perfect Kalender, Buch Hautnah und Gedicht von Vernaldi

Die drei weiteren Gewinner_innen erhielten jeweils das Buch zum Film NoBody’s Perfect und ein Gedicht von Matthias Vernaldi „Ärtzte und Bürokraten“ aus dem Jahr 1985.

Spiel Quattrino, Buch zum Film NoBody's Perfect und Gedicht von Matthias Vernaldi

Buch zum Film NoBody's Perfect und Gedicht von Matthias Vernaldi


Partner_innen, Liebe und Sexualität von Menschen mit Beeinträchtigungen als Thema in der FAZ

Dezember 6, 2008

In der FAZ-Ausgabe vom 06.12.2008 berichtet Andrea Jeska unter dem Titel „Hella will einen Intelligenten“ über die Hamburger Partner_innenvermittlung „Schatzkiste„.  Neben dem Bericht über die Schatzkiste  steht ein Portrait von  Hilla im Vordergrund des Artikels.

Aber auch zum Thema Sexualassistenz und Sexualbegleitung finden sich ein paar Zeilen:

In Dänemark haben Behinderte das Recht auf Sexualität. Im Bedarfsfall wird sie sogar bezahlt, wenn der Behinderte die körperliche Liebe nicht selbst ausführen kann. Dann kommen Frauen und massieren. Sexualassistenz. In Deutschland war das lange kein Thema, sogar verboten. Behinderte haben das Recht auf Liebe. Sie können sich einen Partner suchen. Wenn sie mobil genug sind, dürfen sie ihn besuchen. Wenn nicht, müssen sie warten, bis ein Betreuer sie dorthin bringt. Dem Betreuer ist es verboten, dabei zu assistieren, dass sich die beiden auch körperlich lieben. Alles, was er tun kann: eine gemeinsame Nacht zu arrangieren. Eigentlich darf er nicht einmal das.

„Männer wollen immer nur das eine.“

In den Vereinigten Staaten, in Holland und in Österreich werden Prostituierte für die Arbeit mit Behinderten ausgebildet. Sie heißen „Berührer“. Ihre Aufgabe ist die seelische und emotionale Zuwendung samt sexuellen Handlungen. Kein Geschlechtsverkehr, kein Oralverkehr. Nur Hilfe bei jenen Dingen, die normalen Menschen so normal sind. Hautkontakt, Berührungen von anderen. Und sich selbst.

Zu diesem Thema hätten wir uns etwas tiefer gehende Recherchen gewünscht, da Sexualbegleiter_innen auch in der BRD ausgebildet werden und sich die Angebote insgesamt etwas differenzierter darstellen.