Ein Feature über Sexualbegleitung: „Bitte berühren!“

April 1, 2009

Am 22. Mai 2009 um 20:10 Uhr sendet der Radiosender Deutschlandfunk ein spannendes Feature über Sexualbegleitung im Trebeler ISBB (Institut für Selbst-Bestimmung Behinderter) mit dem Titel: „Bitte berühren“.

Bitte berühren

Bitte berühren

Ähnlich wie in unserem Film begleiten Thomas Klug und Tim Lang in einem Radio Feature einige Menschen mit Beeinträchtigungen bei einem Erotik-Wochenende in Trebel.

Christiane, Andreas, Arno und Uwe sind aufs Land gefahren, in niedersächsische Dorf Trebel. Dort soll sich ihr Leben ändern. Sie rechnen nicht mit viel Verständnis für das, was sie vorhaben.(Deutschlandfunk)

Wir sind gespannt, was Lothar Sandfort als Leiter des ISBB und die vier Teilnehmer_innen des Erotik-Wochenendes uns erzählen werden. Wir werden auf jeden Fall lauschen!

Advertisements

Vergesst am 02.11. Tagesschau und Sonntagskrimi! – Die Heide ruft in Biberach

Oktober 25, 2008

Am Sonntag (02.11.2008) wird die „Heide ruft“ während des 3. Biberacher Independent Filmfestivals (B.I.F.F.) in der Kategorie „sex sells“ laufen.

Mit deutlich über 50 Filmen hat das Biberacher Independent Film Festival, das in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindet, seinen Umfang noch einmal verdoppelt. Neben deutschen Produktionen sind Kurz- und Dokumentarfilme auch aus Russland, Portugal, Spanien, Italien, Österreich, Polen und den Niederlanden zu sehen.

Leider können wir zu diesem großartigen Festival nicht anreisen. Wir stehen aber für Rückfragen in unserem Kommentarteil jederzeit zur Verfügung.

Hier die Trailer zum Festival 2008:

Weitere Videos zum Biberacher Independent Filmfestival finden sich hier und hier Informationen zur Anreise und Übernachtung.


NoBody’s Perfect : Kinostart des Dokumentarfilms am 11.09.2008

September 7, 2008

In der kommenden Woche läuft der Dokumentarfilm „NoBodys Perfect“ in den deutschen Kinos an. Das Disgenderbility-Team ist schon besonders auf diesen Film gespannt und wird sicherlich noch davon berichten. [Nachtrag: Ein Filmbericht findet sich unter dem Titel „Nackt gegen Grünenthal„.]

Hier als Anregung zum Kinobesuch der Trailer zum Film und einige Links als Hintergrundinformation zum Film:


Ankündigungstext und Kurzbeschreibung des Filmprojektes sind fertig

Juli 21, 2007

Der Text zur Ankündigung des Filmes und die einseitige Projektbeschreibung sind als pdf-Dateien abrufbar, oder hier zu lesen:

undefined

ANKUENIGUNGSTEXT:

Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen

Ein Dokumentarfilm von Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold
Deutschland 2007

Länge: 60 Minuten

veröffentlicht unter Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 2.0 Creative Commons by-nc-sa

Das Filmteam disgenderbility begleitet drei Menschen mit Lernschwierigkeiten („geistigen Behinderungen“) während eines Erotikworkshopwochenendes in Trebel. Im Fokus des Dokumentarfilmes steht die Auseinandersetzung mit den tabuisierten Themen Sexualbegleitung und Sexualität von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Sexualbegleitung wird als eine Möglichkeit vorgestellt selbstbestimmt an gesellschaftlichem Leben teil zuhaben. Der Film zeigt Handlungsmöglichkeiten für Professionelle auf und sensibilisiert für das komplexe Themenfeld Sexualbegleitung und Sexualität und „Behinderung“. Neben den Interviews mit den drei Potagonisten als Experten in eigener Sache kommen Sexualbegleiterinnen, Sexualberater und Betreuer zu Wort.

PROJEKTBESCHREIBUNG

Wir (Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold) sind drei StudentInnen von der Humboldt-Universität zu Berlin und haben uns zusammengefunden, um das Filmprojekt disgenderbility zu begründen. Im Rahmen dieses Projektes ist der einstündige Dokumentarfilm „Die Heide ruft. Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ entstanden.

Der Film „Die Heide ruft. Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ soll eine tabuisierte Form der Diskriminierung von Menschen mit Beeinträchtigung verdeutlichen. Gerade in Bezug auf das Thema Sexualität werden Menschen mit Beeinträchtigung jenseits des gesellschaftlichen Postulats der Selbstbestimmung und Freiheit in besonderer Weise von Teilhabe ausgeschlossen. Durch die filmische Darstellung eines selbst-bestimmten Ausbruchs aus dieser zugewiesenen Sexualisierung soll eine intensive Diskussion des Themas und ein generelles Umdenken in Bezug auf die Kategorie „Beeinträchtigung“ angeregt werden. Außerdem bietet der Film eine Einführung was Sexualbegleitung ist und was sie leisten kann.

In unserem Film haben wir einerseits „ExpertInnen in eigener Sache“ interviewt, also den „Betroffenen“ selbst eine Stimme gegeben, da nur sie selbst am besten über sich Bescheid wissen. Andererseits haben wir auch andere „ExpertInnen“ befragt, die sich theoretisch mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Ziel des Filmprojektes ist es, für eine diskriminierte Minderheit, Menschen mit Lernschwierig-keiten, in der Öffentlichkeit Bewusstsein und Aufmerksamkeit zu schaffen. Auch heute noch werden Menschen mit Lernschwierigkeiten ausgesondert (Schulsystem, Bildungssystem, Beruf, Arbeit). Aufgrund der Aussonderung und Abschottung werden Menschen mit Lernschwierigkeiten wie Fremde behandelt. Seit einiger Zeit gibt es vereinzelte AkteurInnen, die auf die diskriminierenden Mechanismen hinweisen und aktiv dagegen ankämpfen. Ein besonderes Feld dieses Kampfes um Teilhabe stellt für uns das tabuisierte Thema der Sexualbegleitung dar. Menschen mit Beeinträchtigungen werden durch die Mehrheitsgesellschaft in der Regel als geschlechtslos/asexuell betrachtet.

Wir möchten mit unserem Projekt sowohl eine breitere Masse für bestehende Diskriminierungen sensibilisieren, als auch Menschen mit Beeinträchtigung über ihre Rechte aufklären. Wir möchten durch die Umsetzung von Ansätzen der Disability Studies ein Sprechen über in ein Sprechen mit Menschen mit Beeinträchtigung in Gang setzen und so einen breiten gesellschaftlichen Diskurs zu Ausgrenzung- und Abgrenzungs-mechanismen voranbringen und möglichst viele Menschen erreichen, die sich bisher mit der Thematik noch nicht auseinandergesetzt haben. Menschen mit Beeinträchtigung sollen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden und Menschen, die in diesem Berufsfeld tätig sind, sollen angeregt werden sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Kontakt: Mirjam Mirwald; Burgherrenstr. 3; 12101 Berlin; mirjam-mirwaldATdisgenderbility.de; 030/7853939; http://www.disgenderbility.de


Filmpremiere: Ich denke für sechs

Juli 17, 2007

Am 01.09.2007 feiert das Filmteam, das neben uns am Schnitt gesessen hat und mit dem wir viele, nette Stunden im Schnittraum verbracht haben ihre Filmpremiere. Hier die notwendigen Informationen zum Vormerken und Hingehen:

ICH DENKE FÜR SECHS, am 01.09.2007 um 19:30 Uhr im Sonntags-Club (Greifenhagener Str. 28, Ecke Erich-Weinert-Str., Prenzauler Berg).

„Junges nachwuchswilliges Schwulenpaar sucht ein gleichgesinntes Lesbenpärchen mit konkreten Vorstellungen zum Thema ‚gemeinsames Baby’. Zu unseren: Jeder im eigenen Haus, Baby bleibt bei den Muttis, Vaterrolle ist aber wichtig.“ (Siegessäule)
Auf diese Anzeige zweier Männer meldeten sich im März 2006 zwei Frauen. Welche Träume, vielleicht auch Ängste aber auch Hoffnungen begegneten sich in diesem Moment? Wie beginnen sie für sechs zu denken? Der im Rahmen der Magistraarbeit entstandene Film versucht die bestehende Familienvielfalt in Deutschland sichtbar zu machen. Nach der Filmpremiere besteht die Möglichkeit, Fragen an die anwesenden Filmemacherinnen Rosalia Falcone und Katrin Rubel zu stellen. Danach freuen wir uns mit Euch die Weltpremiere bei Musik von DJ Cecilia (Hamburg) ausgiebig zu feiern.


Machen Sie mit bei unserem Film!

November 22, 2006

Wir studieren an der Universität in Berlin. Wir wollen einen Film gemeinsam mit Menschen mit Lernschwierigkeiten machen.

Der Inhalt des Films ist Sexualbegleitung.

Wenn Sie Lust haben mitzumachen, dann rufen Sie an.

Wir freuen uns über jede Nachricht.

Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold

Diese Anzeige können Sie hier mit Telefonnummer und E-Mail herunterladen. Wir würden uns freuen, wenn Sie die Anzeige kopieren und aufhängen würden.