nach der Premiere – Sekt oder Selter?

Februar 16, 2008
Sektgläser - danilola seveload

Nach der Vorführung am 23.02. haben wir noch etwas Zeit, um im Kino Arsenal mit den Besucher_innen die Premiere bei einem Glas Sekt oder Selter feiern.

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Premiere am 23.02.2008 – „Die Heide ruft – Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“

Februar 11, 2008

Liebe Freund_innen,

hiermit lade ich Sie / Dich / euch ganz herzlich ein zur Erstaufführung es Dokumentarfilms „Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ von Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold.

Das Filmteam disgenderbility begleitet drei Menschen mit Lernschwierigkeiten („geistigen Behinderungen“) während eines Erotikworkshopwochenendes in Trebel. Im Fokus des Dokumentarfilmes steht die Auseinandersetzung mit den tabuisierten Themen Sexualbegleitung und Sexualität von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Im Film wirken folgendeMenschen mit: Hardy Hoßbach, Jürgen Jilch, Stefan Butzig außerdem Nina de Vries, Sascha Schädel, Vimala Brunsmüller, Lothar Sandfort und Matthias Vernaldi.

Der Film dauert 60 Minuten. Er wird am Sonnabend, dem 23. Februar 2008 von 12:00 – 14.00 Uhr im Berliner Kino Arsenal Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin (www.fdk-berlin.de/arsenal); Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin-Mitte zum ersten Mal öffentlich aufgeführt. Die Filmmacher_innen und einige Darsteller_innen sind anwesend und stehen nach der Vorführung für eine Diskussion zur Verfügung.

Das Arsenal ist durch die Nähe zur Station Potsdamer Platz (U-Bahn und S-Bahn) mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.

Der Eintritt ist frei (Spenden sind gern willkommen). Leider sind keine freien Plätze mehr für Rollstuhlplätze mehr vorhanden. (Wir planen aber weitere Aufführungen in barrierefreien Räumen in diesem Jahr in Berlin)

Wir würden uns sehr freuen, Sie / Dich / euch bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Auf Wunsch senden wir Ihnen / Dir / euch Plakate oder Flyer zu. Alle weiteren Informationen und ein Trailer zum Film finden sich hier:

Mit freundlichen Grüßen

Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold

Kurzdarstellung des Films (pdf)


Serverprobleme disgenderbility.de

Februar 11, 2008

Wegen des Umzugs unseres Servers, auf dem wir unseren Weblog bisher laufen lassen konnten, ist unsere Seite in den letzten Tagen nicht erreichbar gewesen. Da noch nicht genau feststeht, wann wir wieder mit dem Server rechnen können, ziehen wir heute zum Angebot von WordPress um.

In den nächsten Tagen werden wir die Daten des alten Weblogs hier her überführen.


Noch mehr Projektförderung!

November 10, 2007

Heute haben wir endlich Nachricht von der Sebastian Cobler Stiftung aus Frankfurt erhalten.

Sebastian Cobler Stiftung für Bürgerrechte

Wir haben schon gar nicht mehr damit gerechnet und freuen uns um so mehr, dass die Stiftung unser Filmprojekt unterstützt! Mit ihrer Unterstützung können wir nun ganz entspannt einen Kinoraum anmieten. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die Unterstützung sagt das disgenderbility Team.


Ankündigungstext und Kurzbeschreibung des Filmprojektes sind fertig

Juli 21, 2007

Der Text zur Ankündigung des Filmes und die einseitige Projektbeschreibung sind als pdf-Dateien abrufbar, oder hier zu lesen:

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ANKUENIGUNGSTEXT:

Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen

Ein Dokumentarfilm von Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold
Deutschland 2007

Länge: 60 Minuten

veröffentlicht unter Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 2.0 Creative Commons by-nc-sa

Das Filmteam disgenderbility begleitet drei Menschen mit Lernschwierigkeiten („geistigen Behinderungen“) während eines Erotikworkshopwochenendes in Trebel. Im Fokus des Dokumentarfilmes steht die Auseinandersetzung mit den tabuisierten Themen Sexualbegleitung und Sexualität von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Sexualbegleitung wird als eine Möglichkeit vorgestellt selbstbestimmt an gesellschaftlichem Leben teil zuhaben. Der Film zeigt Handlungsmöglichkeiten für Professionelle auf und sensibilisiert für das komplexe Themenfeld Sexualbegleitung und Sexualität und „Behinderung“. Neben den Interviews mit den drei Potagonisten als Experten in eigener Sache kommen Sexualbegleiterinnen, Sexualberater und Betreuer zu Wort.

PROJEKTBESCHREIBUNG

Wir (Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold) sind drei StudentInnen von der Humboldt-Universität zu Berlin und haben uns zusammengefunden, um das Filmprojekt disgenderbility zu begründen. Im Rahmen dieses Projektes ist der einstündige Dokumentarfilm „Die Heide ruft. Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ entstanden.

Der Film „Die Heide ruft. Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ soll eine tabuisierte Form der Diskriminierung von Menschen mit Beeinträchtigung verdeutlichen. Gerade in Bezug auf das Thema Sexualität werden Menschen mit Beeinträchtigung jenseits des gesellschaftlichen Postulats der Selbstbestimmung und Freiheit in besonderer Weise von Teilhabe ausgeschlossen. Durch die filmische Darstellung eines selbst-bestimmten Ausbruchs aus dieser zugewiesenen Sexualisierung soll eine intensive Diskussion des Themas und ein generelles Umdenken in Bezug auf die Kategorie „Beeinträchtigung“ angeregt werden. Außerdem bietet der Film eine Einführung was Sexualbegleitung ist und was sie leisten kann.

In unserem Film haben wir einerseits „ExpertInnen in eigener Sache“ interviewt, also den „Betroffenen“ selbst eine Stimme gegeben, da nur sie selbst am besten über sich Bescheid wissen. Andererseits haben wir auch andere „ExpertInnen“ befragt, die sich theoretisch mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Ziel des Filmprojektes ist es, für eine diskriminierte Minderheit, Menschen mit Lernschwierig-keiten, in der Öffentlichkeit Bewusstsein und Aufmerksamkeit zu schaffen. Auch heute noch werden Menschen mit Lernschwierigkeiten ausgesondert (Schulsystem, Bildungssystem, Beruf, Arbeit). Aufgrund der Aussonderung und Abschottung werden Menschen mit Lernschwierigkeiten wie Fremde behandelt. Seit einiger Zeit gibt es vereinzelte AkteurInnen, die auf die diskriminierenden Mechanismen hinweisen und aktiv dagegen ankämpfen. Ein besonderes Feld dieses Kampfes um Teilhabe stellt für uns das tabuisierte Thema der Sexualbegleitung dar. Menschen mit Beeinträchtigungen werden durch die Mehrheitsgesellschaft in der Regel als geschlechtslos/asexuell betrachtet.

Wir möchten mit unserem Projekt sowohl eine breitere Masse für bestehende Diskriminierungen sensibilisieren, als auch Menschen mit Beeinträchtigung über ihre Rechte aufklären. Wir möchten durch die Umsetzung von Ansätzen der Disability Studies ein Sprechen über in ein Sprechen mit Menschen mit Beeinträchtigung in Gang setzen und so einen breiten gesellschaftlichen Diskurs zu Ausgrenzung- und Abgrenzungs-mechanismen voranbringen und möglichst viele Menschen erreichen, die sich bisher mit der Thematik noch nicht auseinandergesetzt haben. Menschen mit Beeinträchtigung sollen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden und Menschen, die in diesem Berufsfeld tätig sind, sollen angeregt werden sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Kontakt: Mirjam Mirwald; Burgherrenstr. 3; 12101 Berlin; mirjam-mirwaldATdisgenderbility.de; 030/7853939; http://www.disgenderbility.de


Viel gelernt: Mastertapes und DVDs

Juli 20, 2007

Wir befinden uns in der Post-Produktionsphase. Also alles was nach dem Film einspielen und Film schneiden kommt. Auf dem Bild oben könnt ihr die drei Mastertapes unseres Filmes „Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ und eine Spindel mit fertig gebrannten DVDs sehen. Auf den DVDs findet sich der Film, eine kleine Diashow und die verwendete Filmmusik zum durchhören.

Auf YouTube könnt ihr den ersten Trailer zum Film sehen. Er ist 40 Sekunden lang und soll auf die Premiere am 08.09 im Kino Arsenal Lust machen. Der zweite längere Trailer kommt im Laufe der nächsten Woche!

* Trailer: „Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen


Einladung zur Premiere

Juli 19, 2007

Wir laden zur Premiere ein.

„Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ wird am 08.09.2007 das erste Mal öffentlich vorgeführt. Der Film wird um 12.30 Uhr im Berliner Kino Arsenal gezeigt. Das Filmteam und einige Darsteller_innen werden anwesend sein.

In den nächsten Tagen werden die Einladungen an die Menschen, die uns besonders gefördert und unterstützt haben, versendet und eine Ankündigung geschrieben.