Noch mehr Projektförderung!

November 10, 2007

Heute haben wir endlich Nachricht von der Sebastian Cobler Stiftung aus Frankfurt erhalten.

Sebastian Cobler Stiftung für Bürgerrechte

Wir haben schon gar nicht mehr damit gerechnet und freuen uns um so mehr, dass die Stiftung unser Filmprojekt unterstützt! Mit ihrer Unterstützung können wir nun ganz entspannt einen Kinoraum anmieten. Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die Unterstützung sagt das disgenderbility Team.


Ankündigungstext und Kurzbeschreibung des Filmprojektes sind fertig

Juli 21, 2007

Der Text zur Ankündigung des Filmes und die einseitige Projektbeschreibung sind als pdf-Dateien abrufbar, oder hier zu lesen:

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ANKUENIGUNGSTEXT:

Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen

Ein Dokumentarfilm von Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold
Deutschland 2007

Länge: 60 Minuten

veröffentlicht unter Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 2.0 Creative Commons by-nc-sa

Das Filmteam disgenderbility begleitet drei Menschen mit Lernschwierigkeiten („geistigen Behinderungen“) während eines Erotikworkshopwochenendes in Trebel. Im Fokus des Dokumentarfilmes steht die Auseinandersetzung mit den tabuisierten Themen Sexualbegleitung und Sexualität von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Sexualbegleitung wird als eine Möglichkeit vorgestellt selbstbestimmt an gesellschaftlichem Leben teil zuhaben. Der Film zeigt Handlungsmöglichkeiten für Professionelle auf und sensibilisiert für das komplexe Themenfeld Sexualbegleitung und Sexualität und „Behinderung“. Neben den Interviews mit den drei Potagonisten als Experten in eigener Sache kommen Sexualbegleiterinnen, Sexualberater und Betreuer zu Wort.

PROJEKTBESCHREIBUNG

Wir (Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold) sind drei StudentInnen von der Humboldt-Universität zu Berlin und haben uns zusammengefunden, um das Filmprojekt disgenderbility zu begründen. Im Rahmen dieses Projektes ist der einstündige Dokumentarfilm „Die Heide ruft. Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ entstanden.

Der Film „Die Heide ruft. Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ soll eine tabuisierte Form der Diskriminierung von Menschen mit Beeinträchtigung verdeutlichen. Gerade in Bezug auf das Thema Sexualität werden Menschen mit Beeinträchtigung jenseits des gesellschaftlichen Postulats der Selbstbestimmung und Freiheit in besonderer Weise von Teilhabe ausgeschlossen. Durch die filmische Darstellung eines selbst-bestimmten Ausbruchs aus dieser zugewiesenen Sexualisierung soll eine intensive Diskussion des Themas und ein generelles Umdenken in Bezug auf die Kategorie „Beeinträchtigung“ angeregt werden. Außerdem bietet der Film eine Einführung was Sexualbegleitung ist und was sie leisten kann.

In unserem Film haben wir einerseits „ExpertInnen in eigener Sache“ interviewt, also den „Betroffenen“ selbst eine Stimme gegeben, da nur sie selbst am besten über sich Bescheid wissen. Andererseits haben wir auch andere „ExpertInnen“ befragt, die sich theoretisch mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Ziel des Filmprojektes ist es, für eine diskriminierte Minderheit, Menschen mit Lernschwierig-keiten, in der Öffentlichkeit Bewusstsein und Aufmerksamkeit zu schaffen. Auch heute noch werden Menschen mit Lernschwierigkeiten ausgesondert (Schulsystem, Bildungssystem, Beruf, Arbeit). Aufgrund der Aussonderung und Abschottung werden Menschen mit Lernschwierigkeiten wie Fremde behandelt. Seit einiger Zeit gibt es vereinzelte AkteurInnen, die auf die diskriminierenden Mechanismen hinweisen und aktiv dagegen ankämpfen. Ein besonderes Feld dieses Kampfes um Teilhabe stellt für uns das tabuisierte Thema der Sexualbegleitung dar. Menschen mit Beeinträchtigungen werden durch die Mehrheitsgesellschaft in der Regel als geschlechtslos/asexuell betrachtet.

Wir möchten mit unserem Projekt sowohl eine breitere Masse für bestehende Diskriminierungen sensibilisieren, als auch Menschen mit Beeinträchtigung über ihre Rechte aufklären. Wir möchten durch die Umsetzung von Ansätzen der Disability Studies ein Sprechen über in ein Sprechen mit Menschen mit Beeinträchtigung in Gang setzen und so einen breiten gesellschaftlichen Diskurs zu Ausgrenzung- und Abgrenzungs-mechanismen voranbringen und möglichst viele Menschen erreichen, die sich bisher mit der Thematik noch nicht auseinandergesetzt haben. Menschen mit Beeinträchtigung sollen Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden und Menschen, die in diesem Berufsfeld tätig sind, sollen angeregt werden sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Kontakt: Mirjam Mirwald; Burgherrenstr. 3; 12101 Berlin; mirjam-mirwaldATdisgenderbility.de; 030/7853939; http://www.disgenderbility.de


Viel gelernt: Mastertapes und DVDs

Juli 20, 2007

Wir befinden uns in der Post-Produktionsphase. Also alles was nach dem Film einspielen und Film schneiden kommt. Auf dem Bild oben könnt ihr die drei Mastertapes unseres Filmes „Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ und eine Spindel mit fertig gebrannten DVDs sehen. Auf den DVDs findet sich der Film, eine kleine Diashow und die verwendete Filmmusik zum durchhören.

Auf YouTube könnt ihr den ersten Trailer zum Film sehen. Er ist 40 Sekunden lang und soll auf die Premiere am 08.09 im Kino Arsenal Lust machen. Der zweite längere Trailer kommt im Laufe der nächsten Woche!

* Trailer: „Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen


Einladung zur Premiere

Juli 19, 2007

Wir laden zur Premiere ein.

„Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“ wird am 08.09.2007 das erste Mal öffentlich vorgeführt. Der Film wird um 12.30 Uhr im Berliner Kino Arsenal gezeigt. Das Filmteam und einige Darsteller_innen werden anwesend sein.

In den nächsten Tagen werden die Einladungen an die Menschen, die uns besonders gefördert und unterstützt haben, versendet und eine Ankündigung geschrieben.


Titel steht fest: „Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“

Juli 3, 2007

Jetzt geht es wirklich in die letzte Phase des Schnitts. Die Untertitel sind fertig und wir muessen nur noch am Ton etwas arbeiten. Einen Titel haben wir allerdings bereits. Unser Film heißt „Die Heide ruft: Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen“.

Zur Zeit klären wir mit einem bekannten Berliner Kino unseren Premierentermin. Diesen geben wir, sobald wir die Bestätigung erhalten haben, sofort in unserem Weblog bekannt.


Hitze beim Schnitt

Juni 11, 2007

Unser Schneideraum heizt sich dermaßen auf, dass es unerträglich ist. Trotzdem kommen wir gut voran. Wir haben nun eine Stunde Film im Rohschnitt fertig. Länger wird er nicht mehr, kürzer leider auch nicht mehr. Es sind so viele schöne Bilder und was jetzt drin ist, muss einfach rein. Die nächsten Tage machen wir den Feinschnitt. Wir haben den Raum noch etwas länger, bis zum 27. Juni müssen wir dann fertig sein.


immer noch am schneiden

Juni 5, 2007

Wir haben jetzt schon 35 Minuten zusammengeschnitten, allerdings noch nicht im letzten Feinschnitt. Auf jeden Fall kommt langsam Form rein. Der Film wird wohl leider doch wesentlich länger als geplant…

Seit einigen Tagen nutzt eine weitere Filmgruppe den Schneideraum. Sie machen einen Film zum Thema „Schwule Väter und lesbische Mütter“. Sind gespannt, wie der wird. Es ist jedenfalls sehr lustig und bereichernd mit diesem Team den Raum zu teilen.

Wir schneiden mit dem Programm Final Cut Pro. Wir haben uns zusätzlich eine wunderbar lehrreiche Lern-CD angeschaut, die viele Tipps und Tricks an die Hand gibt. Sie ist wirklich gut gemacht. Allerdings brechen wir jedesmal, wenn der Mensch das Wort „respektive“ sagt, zusammen, denn das Wort fällt in jedem zweiten Satz. Hat denn das keine respektive keiner bei der Produktion dieser CD gemerkt???

Übrigens die Musik, die wir in unserem Film verwenden stammt von der belgischen Band „Ehma“, von der CD „La plage de Blâne-est“. Wir sind davon begeistert.


Schneiden, schneiden, schneiden

Juni 2, 2007

Die Zeit rennt, in zwei Wochen wollen wir fertig sein. Ob wir das schaffen? Wir haben unser ursprüngliches Filmkonzept etwas umschmeißen müssen, was wir zwar schade finden, aber nicht ändern können. Die ersten 7 Minuten sind schon so gut wie fertig. Heute haben wir eine wunderschöne Musik gefunden, die wir im Film verwenden wollen. Insgesamt sind wir sehr zufrieden, auch wenn wir gerne mal wieder ausschlafen würden.


Wen hätten wir gern in unserem Film?

November 23, 2006

In unserem Film würden wir gerne einige Leute befragen.

Vor allem Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Diese Leute hätten wir gerne in dem Film:


Machen Sie mit bei unserem Film!

November 22, 2006

Wir studieren an der Universität in Berlin. Wir wollen einen Film gemeinsam mit Menschen mit Lernschwierigkeiten machen.

Der Inhalt des Films ist Sexualbegleitung.

Wenn Sie Lust haben mitzumachen, dann rufen Sie an.

Wir freuen uns über jede Nachricht.

Mirjam Mirwald, Danilo Vetter, Marius Zierold

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