November 10, 2009
Unser F
ilm „Die Heide ruft“ wurde am 5.11.2009 nun schon das zweite Mal auf dem Normalni Festival in Prag gezeigt. Der Film fand letztes Jahr auf dem Festival solch einen Anklang, dass die Organisator_innen des Normalni Festivals uns dieses Jahr nach Prag eingeladen haben um unseren Film im Kino Aero zu zeigen. Nicht nur wir als Filmemacher_innen, sondern auch zwei der Filmdarsteller_innen, die Sexualbegleiterin Vimala und Matthias Vernaldi waren eingeladen. Matthias ist leider kurzfristig erkrankt und konnte uns nicht begleiten.
Im Anschluss an den Film fand eine von Petr Eisner moderierte Diskussionsrunde s
tatt, die wie auch der Film simultan übersetzt wurde. Die meisten Fragen kamen von Petr Eisner, der versucht das Thema Sexualität für Menschen mit Lernschwierigkeiten in der Tschechoslowakei voranzubringen. Das Publikum interessierte sich vor allem für praktische Fragen in der Arbeit als Sexualbegleitende. Insgesamt hatten wir den Eindruck, dass unser Film gut angekommen ist.

Das Normalni Festival fand dieses Jahr zum vierten Mal statt und wird von Inventura organisiert. Vom 4.11.-7.11.2009 wurden neben verschiedenen Filmen auch Theater, Konzerte, Workshops und Kunst über, von und für Menschen mit Lernschwierigkeiten praesentiert. Alle Veranstaltungen könnt ihr hier in der Festivalbroschuere finden. Vor unserem Film, der als „A Lure From Meadows“ angekündigt wurde, wurden zwei wunderbare Kurzfilme gezeigt: „About Sex“ von Bara Dlouha , 2008 und „Yolk“ von Stephen Lance, 2007.
Außerdem hatten wir die Gelegenheit uns das Konzert des Songwriters Malcolm Middleton anzuschauen und fanden es fantastisch. An dem Workshop „A different me“ des britischen Künstlers Lester Magoogan konnten wir leider nicht teilnehmen, da zeitgleich ein Interview im Radio Wave mit einer der Organisatot_innen Lenka Vochocova und uns stattfand. Die Bilder von Lester sind aber wirklich beeindruckend, schön, dass wir ihn kennengelernt haben.
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Verfasst von mirjam
September 11, 2009

Humboldt-Universität
Zum vierten Mal wird unser Film in der Humboldt-Universität zu Berlin gezeigt. Dieses Mal besuchen wir ein Seminar von Dr. Ute Kalender.
Hier die Einladung:
„Ich lade Euch/Sie herzlich zu den Fimscreenings von Die Heide ruft von Mirjam Mirwald, Danilo Vetter und Marius Zierold sowie Want von Loree Erickson ein. Die Filme werden im Rahmen meines Seminars Zwischen Analogien und Unvereinbarkeiten: Die Intersektionalität von Geschlecht, Heteronormativität und Behinderung gezeigt, das ich in diesem Sommersemester in den Kultur- und Genderwissenschaften an der HU gehalten habe.
Beide Filme setzen sich mit dem Thema der strategischen Aneignung von Sexualität durch Menschen auseinander, die als behindert klassifiziert werden. Dadurch unterwandern die Beiträge eine hegemoniale symbolische Ordnung, die vermeintlich anders befähigte Körper an vielen Stellen nicht als begehrenswert und begehrend zulässt.
Die Heide ruft stellt Sexualbegleitung als eine Möglichkeitt vor, „selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben“. Want ist ein feministischer Queer Crip Porno: it „weaves together sexually explizit images with everyday moments and scenes of the ableist world“.
Falls Ihr/Sie kommt, wäre eine kurze Mitteilung an mich kalendeu(AT)cms.hu-berlin.de schön.
Screening und Diskussion des Kurzfilmes Want von Loree Erickson
Zeit: Di 29.9.2009 11.15-12.45
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Dorotheenstr. 24, Raum 3018, barrierefrei
Screening und Diskussion des Dokumentarfilmes Die Heide ruft
Anwesenheit von Matthias Vernaldi (Protagonist) und Danilo Vetter (Filmemacher)
Zeit: Di 29.9.2009 13.15-15.15
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Dorotheenstr. 24, Raum 3018, barrierefrei
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Verfasst von danilola
September 1, 2009
Das Filmteam disgenderbility ist fuer den 17.09.2009 nach Essen eingeladen. Dort wird im AWO Beratungszentrum Lore-Agnes-Haus eine Veranstaltung zum Thema „Sexualassistenz in der Behindertenhilfe“ ausgerichtet.
Vorgesehen sind ein Kurzvortrag von Pr. Dr. Julia Zinsmeister, eine Filmvorfuehrung von „Die Heide ruft – Sexualbegleitung fuer Menschen mit Beeintraechtigungen“ und eine anschliessende Fachdiskussion. Teilnehmer_innen der Fachdiskussion sind: Astrid Gabb von Madonna e. V. Bochum, Getrud Servos vom Netzwerk „Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung NRW“ und wir.
Hier zum Flyer in leichter Sprache
Hier zum Flyer in schwerer Sprache
Programm:
18.00 Uhr Begrüßung
18.15 Uhr Vortrag in leichter Sprache von Prof. Dr. jur. Julia
Zinsmeister über die Rechte von Menschen mit Behinderung
18.45 Uhr Film Die Heide ruft 60 Min.
Pause
Gespräch mit dem Filmteam und
Astrid Gabb von Madonna e. V. Bochum und
Getrud Servos, Netzwerk „Frauen und Mädchen mit Behinderung und
chronischer Erkrankung NRW“
Um Anmeldung bis zum 10.09.2009 im Lore-Agnes-Haus wird gebeten und zwar
entweder telefonisch unter: 0201 – 31053
oder per Mail: loreagneshaus@awo-niederrhein.de
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Verfasst von mirjam
August 13, 2009
Zur Zeit ist die 37 ° Dokumentation „Mama ist anders“ in der ZDF-Mediathek online zu sehen. Der Film zeigt das Leben von drei Müttern mit Lernschwierigkeiten. Neben dem Film bietet die Mediathek den Mittschnitt einer Diskussion zum Thema Mutterschaft von Frauen mit Lernschwierigkeiten und eine Vielzahl an Hintergrundmaterial. Glückwunsch den beiden Filmemacher_innen und vielen Dank für diesen Film. Die Dokumentation wurde am Dienstag, den 11. August 2009, 22.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt und wird wiederholt am 18.08.2009 um 2:55 im ZDF und am 20.08.2009 auf 3 Sat um 18 Uhr.
Der Film zeigte deutlich, dass die Mütter mit Betreuung auch in den eigenen vier Wänden gut zurecht kommen. Und anders als das Hamburger Abendblatt, dass behauptet die Kate sei ein „best-practice“ Projekt sei:
Nasini und Horn stellen das Bonner- Wohnprojekt „Die Kate e. V.“als ein „best-practice“-Projekt vor, das Eltern und Kindern die Möglichkeit gibt, ein den Umständen entsprechend normales Leben zu führen. (Hamburger Abendblatt)
waren wir schockiert von der Haltung und dem Auftreten der „Professionellen“. In einer Szene zum Beispiel, in der das frühe Aufstehen von Heike Kabbert thematisiert wurde, wurde keinerlei Taktgefühl beim Umgang mit Heike Kabbert an den Tag gelegt. Oder die Leiterin des „Kate e.V“., die für sich in Anspruch nimmt, entscheiden zu können, wie lang eine Familie in ihrer Einrichtung leben muss, ohne auf die sozialen Hintergründe zu achten.
„best-practice“ wäre es vielmehr, den Frauen mit ihren Kindern eine eigene Wohnung zuzugestehen, so sie es denn wünschen, dass sie in ihrem sozialen Umfeld verleiben können. Die „Kate“ als Übergangslösung und als Lernort für das Ziel alleine zu wohnen, kann in einigen Fällen sicher sinnvoll sein. Aber es ist doch unglaublich, dass wenn man einmal in der Kate gelandet ist, keine Chance mehr bekommen soll, es doch noch mal in den eigenen vier Wänden zu versuchen.
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Verfasst von danilola
Juni 29, 2009
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Wir freuen uns sehr das wir unseren Film „Die Heide ruft“ während der Veranstaltungswoche „Gender is Happening – Love me Gender“ aufführen können.Im Filmscreeening mit dem Titel „Sexualität und Behinderung: Repräsentationen und Interventionen“ laufen außerdem die Filme „WANT“ und „SEXY“ .
Sexualität und Behinderung: Repräsentationen und Interventionen Im Zentrum der Diskussion steht die Tabuisierung selbstbestimmter Sexualität von Menschen mit Beeinträchtigungen, jedoch ohne Sexualität und Behinderung oder Nicht-Behinderung als Problem zu thematisieren. (Ankündigung)
Neben den Filmaufführungen ist eine Diskussion geplant, die von Heike Raab moderiert wird und an der Carola Pohlen, Mathias Vernaldi, Mirjam Mirwald und Danilo Vetter teilnehmen werden.
Angaben zur Aufführung: 08.07.2009; 10.00 – 13.00 Uhr; Konferenzraum, Heinrich-Böll-Stiftung; Schumannstr. 8
10117 Berlin
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Verfasst von danilola
Juni 29, 2009

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Barrieren brechen“ an der Universität Leipzig werden wir am 02.07.2009 unseren Film aufführen und im Anschluss für eine Diskussion zur Verfügung stehen.
Detaillierte Angaben zur Aufführung:
02.07.2009; 19:00 – Universität Leipzig; Seminargebäude, SR 102, Universitätsstr. 1; 04109 Leipzig
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Verfasst von danilola
April 29, 2009
alpha nova eröffnete gestern in Karlsdorf bei Graz eine Sexualfachstelle „hautnah„. Die inhaltlich Arbeit der Einrichtung lässt sich gut mit den drei Begriffen „Sexualität – Beziehung – Behinderung“ umschreiben.
Die Standard berichtet:
Die Einrichtung unter dem Dach von „Alpha Nova“ bietet neben Beratung erstmals in Österreich aktive Begleitung durch acht im vergangenen halben Jahr ausgebildete SexualassistentInnen an.
Seit 1995 existiert die Beratungsstelle „Alpha Nova“ in Kalsdorf und schon nach wenigen Jahren mit dem Schwerpunkt Sexualität und Aufklärung habe sich gezeigt, dass man „vom Reden nicht satt wird, die Lust will auch befriedigt werden“, erklärte Geschäftsführer Thomas Wögerer. Mit dem Ziel, selbstbestimmte Sexualität für Menschen mit Behinderung möglich zu machen, wurden ab Herbst 2008 in einem vom Land Steiermark geförderten Lehrgang sieben Frauen und ein Mann zu selbstständig tätigen Sexualbegleitern ausgebildet. Die nun eröffnete Fachstelle vermittelt und schafft u.a. Raum für Workshops.
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Verfasst von danilola
April 4, 2009
Vom 22.04. bis zum 10.05.2009 zeigt die Behinderten-Arbeitsgemeinschaft Kreis Soest in der Ausstellung „Ganz unvollkommen“ Bilder des Fotografen Rasso Bruckert. Die Ausstellung findet im Bürgerzentrum „Alter Schlachthof“ statt.
„Wir wollen die Öffentlichkeit für das Thema Behinderte und Sexualität sensibilisieren“, erläutert BAKS-Vorstandsmitglied Siegfried Dobel, Leiter des Walpurgis-Heims, die Zielsetzung. „Darüber hinaus ist es ein Thema, das alle angeht“, ergänzt BKS-Vorsitzende Brigitte Piepenbreier, „denn es geht letztlich darum, sich anzunehmen wie man ist.“ Die Bilder sollen unter anderem zur Auseinandersetzung mit dem dehnbaren Begriff „Schönheit“ anregen. Es gilt, „Schönheit“ für sich neu zu definieren, ihn für sich bewusst und individuell zu gestalten. (Soester Anzeiger)
Im Rahmenprogramm zur Ausstellung läuft der Film „Behinderte Liebe“ am 02. Mai und „Die Heide ruft“ am 09. Mai 2009.
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Verfasst von danilola
April 1, 2009
Am 22. Mai 2009 um 20:10 Uhr sendet der Radiosender Deutschlandfunk ein spannendes Feature über Sexualbegleitung im Trebeler ISBB (Institut für Selbst-Bestimmung Behinderter) mit dem Titel: „Bitte berühren“.

Bitte berühren
Ähnlich wie in unserem Film begleiten Thomas Klug und Tim Lang in einem Radio Feature einige Menschen mit Beeinträchtigungen bei einem Erotik-Wochenende in Trebel.
Christiane, Andreas, Arno und Uwe sind aufs Land gefahren, in niedersächsische Dorf Trebel. Dort soll sich ihr Leben ändern. Sie rechnen nicht mit viel Verständnis für das, was sie vorhaben.(Deutschlandfunk)
Wir sind gespannt, was Lothar Sandfort als Leiter des ISBB und die vier Teilnehmer_innen des Erotik-Wochenendes uns erzählen werden. Wir werden auf jeden Fall lauschen!
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Verfasst von mirjam
März 23, 2009
Um einen kleinen Anreiz zu schaffen uns auf der Meinungsseite einen Kommentar zu unserem Film „Die Heide ruft“ abzugeben, hatten wir am 14. Dezember eine kleine Verlosung einiger Überraschungspakete durchgeführt.

Von den daraufhin eingesendeteten 30 Kommentaren haben wir neben den drei Hauptgewinner_innen sogar noch drei weitere Gewinner_innen ermitteln können, da wir durch die großzügigen Spenden von Lothar Sandfort, den Werraland Werkstätten, Niko von Glasows Filmproduktionsfirma Palladio Film und Matthias Vernaldi mehr Material zur Verfügung gestellt bekommen hatten als angenommen.
Gewonnen haben Michael Bay, Christin Büchner, Tillie Kluthe, Katrin Köppert, Dieter Janson und Benni Stein. Herzlichen Glückwunsch!
Die Hauptpreise enthielten alle den wunderschönen Kalender zum Film NoBody’s Perfect von Niko von Glasow, gespendet von der Filmproduktionsfirma Palladio Film. Außerdem das Buch „Hautnah“ von Lothar Sandfort und das Gedicht „Ärtzte und Bürokraten“ aus dem Jahr 1985 von Matthias Vernaldi.

Die drei weiteren Gewinner_innen erhielten jeweils das Buch zum Film NoBody’s Perfect und ein Gedicht von Matthias Vernaldi „Ärtzte und Bürokraten“ aus dem Jahr 1985.


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Verfasst von mirjam